Aktuelles / Neues



 

Diakonatsweihe in Zaitzkofen

An der Vigil von Pfingsten, dem 3. Juni, weihte der Generalobere der Priesterbruderschaft St. Pius X., Bischof Bernard Fellay, im Priesterseminar Herz Jesu fünf Diakone. Diese sind alle Einzelkinder, was ihre nationale Herkunft anbetrifft: Sie stammen aus Deutschland, Österreich, Schweiz, Polen und Russland. Erzbischof Lefebvre wertete es eines Tages als ein Zeichen Gottes, wenn aus den verschiedenen Ländern der  Welt einige Zeugen des unverkürzten und unverfälschten katholischen Glaubens zur Bruderschaft stoßen.

In seiner Predigt wies der Zelebrant auf die Aufgaben des Diakons hin: Dieser müsse am Altare dienen und in der Kirche das Evangelium verkünden. Er strich dann eine dreifache Beziehung des Diakons heraus, nämlich jene zum Heiligen Geist, zur Kirche und zum Teufel. Zum Heiligen Geist, von dem er erfüllt sein soll, von seinem Licht, seiner Kraft und seiner Heiligkeit. Sodann sei er zum Diener der Kirche bestellt, der das Evangelium verkündet und so die Seelen zu ihrem ewigen Heil führt. Schließlich müsse er, wie es die Weiheliturgie zum Ausdruck bringt, in der Kraft des Heiligen Geistes dem Teufel widerstehen, aber auch all seinen Werkzeugen, insbesondere einer von Gott abgefallenen Welt. Eine größere Gläubigenschar, insbesondere junge Besucher aus Polen, nahm anschließend am Festessen teil.

Am Pfingstsonntag spendete Bischof Fellay dann einigen Kindern das Sakrament der Firmung und zelebrierte anschließend das Pontifikalamt, das den Einbruch des Göttlichen im Irdischen, der Ewigkeit in der Zeit sinnhaft vor Augen führt.

Nunmehr freut man sich im Seminar auf das bevorstehende Fronleichnamsfest und auf die Priesterweihe am 1. Juli.

Pater Franz Schmidberger
Regens
 
 

Kommuniqué des Generalhauses

Ein weiterer Schritt: Der Heilige Vater hat verfügt, dass auch die vor den Priestern der FSSPX geschlossenen Ehen gültig sind.

Lesen Sie hier das Kommuniqué: mehr...

 


Subdiakonatsweihen am Samstag Sitientes

Am Samstag, dem 1. April, war große Festfeier im Priesterseminar Herz Jesu: Fünf junge Männer aus fünf verschiedenen Ländern empfingen aus den Händen von Weihbischof Bernard Tissier de Mallerais die Subdiakonatsweihe. Sie kommen aus Deutschland, der Schweiz, aus Österreich, aus Polen und aus Russland. Dies stellt aufs Neue den internationalen Charakter des Hauses heraus. Entsprechend waren viele Gäste angereist, Patres der Bruderschaft und selbstverständlich Angehörige, Freunde und Bekannte.

In seiner herrlichen Predigt hob der Bischof Vollmachten und Tugenden des Subdiakonats hervor: Er beteiligt sich an der Vorbereitung der Materie für das hl. Messopfer, dem Sakrament des Leidens Christi zur Nachlassung unserer Sünden. Sodann singt er die Epistel, verrichtet das göttliche Offizium im Namen der ganzen Kirche und reinigt die Kelchwäsche. Als Tugenden werden von ihm folglich insbesondere die Reinheit des Glaubens und der Sitten verlangt, denn mit dem Subdiakonat ist die Verpflichtung zu lebenslanger Keuschheit sowie des Verrichtens des kirchlichen Stundengebetes verbunden.

Die Neugeweihten machen von diesem Augenblick an alle Anliegen der Kirche zu den Ihrigen: Sie vereinigen sich mit dem Lobpreis, den Christus, der ewige Hohepriester, seinem Vater erweist, sie verherrlichen seine hochheilige Mutter und die Heiligen des Himmels, insbesondere ihre heiligen Patrone. Dann denken sie an alles, was die Erde an Elend und Nöten birgt: Die Kranken, die Sterbenden, die Versuchten, die Verzweifelten, die Sünder, die Betrübten, die Schmerzen, Ängste und Hoffnungen einer jeden Seele. Sie denken auch an die Werke, die zur Verherrlichung Gottes und zur Rettung der Welt unternommen werden: Missionen, Predigten… Sie gedenken derer, die sich ihrem Gebet empfohlen haben und derer, die sie lieben – so der große Benediktinermönch Dom Marmion.

Die fünf Leviten sollen an der Pfingstoktav die Diakonatsweihe empfangen und dann Ende Juni 2018 als Priester an den Opferaltar treten.

 


Erste Profess eines Bruders in Zaitzkofen

Das Priesterseminar Herz Jesu in Zaitzkofen bildet nicht nur Priester für ein fruchtbares Wirken im Weinberg des Herrn aus, sondern auch Brüder als wertvolle Hilfskräfte für dieses Wirken. Diese übernehmen die Arbeit in der Küche, bei der Instandhaltung der Gebäude und der Außenanlagen, in der Sakristei, im Büro. Sie geben aber auch hier und dort Religionsunterricht oder arbeiten an der Erziehung der Jugendlichen in Schulen mit.

Am heutigen Fest Mariä Verkündigung hat Bruder Severin seine ersten Ordensgelübde abgelegt. Er versprach, Gott und seiner Kirche in der Armut, der Keuschheit und dem Gehorsam den rechtmäßigen Oberen gegenüber zu dienen. Vor zweieinhalb Jahren hat er als ausgebildeter Landschaftsgärtner die Welt verlassen, um ein höheres Ideal zu suchen. Dieses Suchen und Finden eines über die menschliche Natur hinausgehenden Maßstabes ist jedem Christen aufgetragen, wie der Zelebrant, P. Berthod, ausführte. Beim Ordensmann kommt dann noch der feste Willensentschluss hinzu, all seine Kräfte und Fähigkeiten ausschließlich in den Dienst Gottes zu stellen und durch die Ordensgelübde die Hindernisse für die Gottesvereinigung zu überwinden. Dieses hohe Ziel erfordert eine entsprechende Vorbereitung im Postulat und Noviziat. Bruder Severin erbat sogar ein halbes Jahr Verlängerung der Probezeit, weil er den Ernst der Ordensgelübde erfasste, die ihn in ihrer jährlichen Erneuerung ein ganzes Leben lang binden sollen.

Für die Angehörigen und die hundert angereisten Gäste war die Zeremonie – wie übrigens jede Einkleidung, Gelübdeablegung oder auch Priesterweihe – ein bewegender Augenblick. Dabei vereinigten sich Herz und Geist der Festgemeinde mit der allerseligsten Jungfrau Maria, die an diesem Tag in ihrer Ganzhingabe das göttliche Wort in ihren keuschen Schoß aufnahm und sich so dem Erlösungswerk vollkommen zur Verfügung stellte. Entsprechend stand die Freude auf allen Gesichtern zu lesen. An diesem Tag, dem 25. März 1991, schloss auch Erzbischof Lefebvre, der Gründer der Bruderschaft, die Augen für immer nach einem langen, treuen und unermüdlichen Dienen in der heiligen Kirche.

 

 

 


Auditorin bei der Familiensynode 2015

Wer ist Frau Dr. Cernea? Sie ist Mitglied der Vereinigung katholischer Ärzte in Rumänien, ist griechisch-katholisch und lebt mit ihrem Mann in Bukarest. Da die Vorsitzende dieser Ärztevereinigung der Einladung zur Teilnahme an der Familiensynode nicht folgen konnte, wurde Frau Dr. Cernea stellvertretend als Auditorin erwählt. Sie hat gemäß der Synodenordnung eine dreiminütige, wunderbar klare und entschiedene Stellungnahme abgegeben, weshalb wir sie zu einem Vortrag eingeladen haben. Sie war in ihren Ausführungen durch das Schweigeversprechen gebunden, das alle Synodenmitglieder ablegen mussten. Trotzdem sind ihre Ausführungen, die sich auf öffentlich bekannte Tatsachen und Stellungnahmen stützen, mehr als lesenswert. 

mehr...

 


Priesterweihe 1951 im Freisinger Dom

durch Kardinal Michael Faulhaber: Damals waren es 45 Kandidaten für die Erzdiözese München-Freising - 65 Jahre später ist ein einziger Kandidat in dieses Seminar eingetreten...


Priesterfreund verstorben: Pfarrer Hubert Beyer

Am Sonntag, dem 19. Februar 2017 verstarb Pfarrer Hubert Beyer unvermutet in Rom. Er hatte in seinem Testament den Wunsch ausgedrückt, auf dem Friedhof des Priesterseminars Herz Jesu bestattet zu werden, wo er am 25. Februar nach dem gesungenen Requiem seine letzte Ruhestätte gefunden hat. Pfarrer Jäger aus Liechtenstein hielt dabei die Trauerpredigt, die Sie hier nachlesen können: mehr...


Weiterer Beitrag zum Lutherjahr

Wieder haben die Schüler unseres Jungengymnasiums in Wangs/SG/Schweiz zusammen mit P. Gaudron ein Video erstellt, dass Fragen zum Lutherjahr behandelt.

Hier der Link zum Film: https://www.youtube.com/watch?v=MDO0gePX9yE

 


Lutherjahr

Wenn Sie sich über den Protestantismus informieren wollen, können Sie hier einen ausführlichen, schriftlich festgehaltenen Vortrag aufrufen, der zwar schon aus dem Jahr 2007 stammt, aber immer noch aktuell ist.

 


Einkleidung, Tonsur und Niedere Weihen

Insgesamt 23 Seminaristen hatten am 1. oder 2. Februar einen Grund zum Feiern: sei es die Einkleidung in die Soutane, der Empfang der Tonsur oder zwei der Niederen Weihen; so waren es große Gnadentage für alle Beteiligten und das ganze Seminar. Lesen Sie hier:

Bericht über die Niederen Weihen am 1. Februar 2017

Bericht über die Einkleidung und Tonsur am 2.2.

 


Lieber Leser unserer Internetseite,

vor kurzem hat Weihbischof Athanasius Schneider einen bemerkenswerten Artikel zur gegenwärtigen Auseinandersetzung zu Amoris laetitia im Vergleich mit der Krise des Arianismus im 4. Jahrhundert veröffentlicht. Wir wollen Ihnen diesen nicht vorenthalten. Auch gab er der französischen Zeitschrift Présent ein Interview, welches Ihr lebhaftes Interesse finden dürfte. Hier finden Sie die beiden Texte:

Verteidigung der vier Kardinäle    //    Interview in Présent

Und noch eine wichtige Nachricht: Pater Gaudron hat in unserer Schule in Wangs/SG/Schweiz mit Schülern einen 20-minütigen Videofilm zur Frage von Schöpfung und Evolution produziert. Sie können diesen abrufen unter

https://youtu.be/hG7F-aKZKp4

 


8. Dezember - Unbefleckte Empfängnis Mariens

Das Fest der Unbefleckten Empfängnis wurde im Priesterseminar Herz Jesu mit besonderer Feierlichkeit begangen, steht doch die Seminarkapelle unter dem Patronat der Immaculata. Der Sängerchor sang die herrliche mehrstimmige Messe von Michael Haydn. Acht Seminaristen traten an diesem Gnadentag in die Bruderschaft St. Pius X. ein, andere erneuerten ihre Treueversprechen, ein Pater band sich für immer an seine geistliche Familie.

 


Historisches Gebäude – ein Raub der Flammen

Am Freitagnachmittag, dem 25. November, brannte in Straubing das alte Rathaus vollkommen nieder. Damit wurde nicht nur ein historisches Gebäude zerstört; vielmehr wurden auch unersetzbare Kunst- und Kulturgüter ein Raub der Flammen. Ein Teil der Geschichte der Stadt Straubing ist vernichtet worden.

Tags darauf, am Samstagnachmittag um 15.00 Uhr, fand in der Karmelitenkirche in der Stadt die letzte hl. Messe der Ordensgemeinschaft nach fast 650 Jahren statt. Der Freistaat Bayern hat den Klosterkomplex von der deutschen Provinz der Karmeliten gekauft; über die weitere Nutzung des Anwesens wird noch verhandelt. Zwei Patres aus Indien sollen in Zukunft noch notdürftig den Gottesdienst in der herrlichen Kirche feiern; ein dritter wird am Anfang des Jahres 2017 dazukommen.

Gewiss darf man solche äußeren Ereignisse und ihren Zusammenhang nicht überinterpretieren; aber man darf auch den Finger Gottes in ihnen nicht übersehen. Und dieser scheint uns zu sagen: Wenn die Gnadenquelle, das Ordensleben mit dem Gebet und Gottesdienst erstirbt, das wesentlich die christliche Kultur hervorgebracht hat, dann hat auch diese christliche Kultur keine Grundlage mehr. Die Frucht ohne den Baum kann nicht wachsen, reifen und den Menschen zur Nahrung dienen. Vielmehr stirbt sie ab und geht zugrunde. „Der vom Weinstock abgetrennte Zweig verdorrt und wird ins Feuer geworfen“ (Joh 15,6).

So ist es geschehen.

 

Pater Franz Schmidberger
Regens
 

Kann man Gott beweisen?

Sehen Sie sich ein kurzes (17 min) Video an, in dem Schüler Fragen stellen und ein Pater antwortet: mehr...

 


Fatima

Im Internetportal ZENIT - Die Welt von Rom aus gesehen stand am 11. November 2016 ein lesenswerter Artikel:


Auch in unserer unruhigen Zeit gibt es eine Vielzahl von Prophezeiungen, die allerdings nicht immer seriös sind. Dennoch gibt es auch heute die echten Propheten, die man meistens daran erkennen kann, dass sie in einer aufrichtigen Gottverbundenheit leben. Die wohl bekannteste und zuverlässigste Prophezeiung ist sicher die von Fatima, die in der Form von drei „Geheimnissen“ nur nach und nach bekannt gemacht worden ist. Besondere Beachtung findet immer noch das sog. Dritte Geheimnis, von dem einige meinen, es sei immer noch nicht vollständig veröffentlicht worden. Sie meinen, dass darin neben den „äußeren“ Katastrophen auch einige Voraussagen über die Kirche stehen, die so ernst sind, dass man sie besser nicht veröffentlicht, um die Gläubigen nicht zu verwirren.

Pius XII., der dieses Geheimnis zwar nicht gelesen, aber mit Schwester Lucia von Fatima darüber gesprochen hat, schrieb 1942: „Diese Eindringlichkeit Mariens bezüglich der Gefahr, die die Kirche bedroht, ist eine göttliche Warnung gegen den Selbstmord der Veränderung des Glaubens, in ihrer Liturgie, in ihrer Theologie und in ihrer Seele….Es wird eine Zeit kommen, da die zivilisierte Welt ihren Gott verleugnen wird, da die Kirche zweifeln wird, wie Petrus zweifelte. Sie wird versucht sein zu glauben, dass der Mensch zu Gott wurde (Georges Roche, Pie XII., „Devant l´histoire“, Paris, Editions Robert Lafont, 1972).

 

Msgr. Dr. Peter von Steinitz war bis 1980 als Architekt tätig; 1984 Priesterweihe durch Johannes Paul II.; 1987-2007 Pfarrer an St. Pantaleon, Köln; seit 2007 Seelsorger in Münster. Er ist Verfasser der katechetischen Romane: „Pantaleon der Arzt“, „Leo – Allah mahabba“ (auch als Hörbuch erhältlich) und „Katharina von Ägypten“.



Allerheiligen

«Die Heiligen sind die glücklichsten Menschen der Welt. Nicht nur jetzt im Himmel, auch auf Erden waren sie die Glücklichsten. (...)

Und wir, liebe Gläubige, wir müssen eines Tages zu ihnen gehören. Wir müssen ganz vollkommen werden. (...)

Der hl. Franz von Sales dachte auch einmal, dass man, um vollkommen und heilig werden zu können, den Kopf möglichst schief halten müsse beim Beten. „Eine Zeitlang versuchte ich dieses Verfahren, ohne dass ich darum heiliger wurde“ sagt er. „Später kam ich zu der Erkenntnis..." » weiterlesen...



Christkönigsfest

Am Samstag und Sonntag, 29./30. Oktober 2016, fand in Nürnberg das diesjährige internationale Christkönigstreffen der KJB (Katholische Jugend Bewegung) statt. Man zählte 325 Teilnehmer bei der Prozession mit der Fatima-Madonna durch die Innenstadt der eher protestantischen Hauptstadt Frankens. Erzbischof Schick aus Bamberg hatte für die Sonntagsmesse großzügiger Weise eine Kirche zur Verfügung gestellt. Die Jugendlichen sangen meisterhaft den gregorianischen Choral und machten so aus dem levitierten Hochamt ein wahres Erlebnis, eine Demonstration des katholischen Glaubens. Auch heute ist es möglich, die Jugendlichen für die Kirche zu gewinnen und zu begeistern.

Lesen Sie hier die Ansprache von P. Franz Schmidberger vom Samstag: mehr...

 


Was tun wir für unseren König?

"Hier verborgen im Tabernakel thront er, unser König. Nicht nur von Makedonien, oder einem halben Weltreich. Die ganze Welt gehört ihm.

Alles ist durch ihn geworden. Und es gibt nichts, das nicht durch ihn geschaffen wäre. Es ist sein Eigentum. Auch wir, jeder von uns ist sein Eigentum, weil er Gott ist.

Er verspricht uns nicht ein wenig eitlen Ruhm und Ehre, ein wenig Beute. Er verspricht uns ein ewiges Leben. Er verspricht uns die Anschauung Gottes. Das Einzige, das uns ..."  mehr...

 


Labertal-G'schichten

In einer regionalen Zeitschrift erschien ein sehr schöner Artikel über Zaitzkofen, sein Schloss und dessen Bewohner. Wir möchten Ihnen diesen nicht vorenthalten!

 


Fünf Fischer vom Bodensee

Am Sonntag, dem 24. Oktober 1976 zelebrierte Erzbischof Lefebvre in den IBO-Hallen in Friedrichshafen eine hl. Messe und hielt einen Vortrag. Die fünf Bischöfe der angrenzenden Diözesen (Freiburg: Erzbischof Schäufele; Rottenburg: Bischof Moser; Augsburg: Bischof Stimpfle; Feldkirch: Bischof Wächter; St. Gallen: Bischof Hasler) verfassten eine gemeinsame Kanzelerklärung, um vor der Veranstaltung zu warnen. Dies wirkte als hervorragende Werbetrommel. Im Nachhinein verfasste ein uns unbekannter Gläubiger das folgende Gedicht:

Fünf Fischer rund um den Bodensee
bedrückte gemeinsam ein schreckliches Weh:
Sie hatten schon lange die Kunde vernommen,
es wolle ein Fischer-Kollege herkommen
zu ihren Fischlein ans Schwäbische Meer.
Dies ärgerte jene fünf Fischer gar sehr.
Sie konnten’s aber nicht hindern – o je –
die fünf tüchtigen Fischer vom Bodensee.
Sie sagten daher: Wir müssen was tun!
Denn leider sind nicht alle Fischlein immun!
Gar manche verschmähen die neue Kost
und holen beim „Marcel“ sich ihren Most!
Die ratlosen fünf Fischer in ihrer Not
erließen drum Aufruf und strenges Gebot:
Bleibt ferne dem Fischer auf seiner Tournee!
Dies wünschen die Fischer vom Bodensee!
Die Fischlein jedoch, die klugen und frommen,
sind nichtsdestoweniger in Scharen gekommen,
und trotz vieler Beschwernis und Gegengeschwätz
sich drängten zehntausend ins richtige Netz.
Sie sammelten sich alle in Friedrichshafen,
wo sie ihren ersehnten „Erz-Fischer“ trafen.
Der Fischzug war groß, trotz Warnung und Schmäh
der fünf feindlichen Fischer vom Bodensee.
Die Fischlein lauschten und harrten aus
vier Stunden mit Andacht und großem Applaus.
Sie ließen sich speisen mit Manna und mit Wort
und zogen getröstet dann wiederum fort.
Ihr Fischer entließ sie belebt und gestärkt.
Sehr wohl haben dies die fünf Fischer bemerkt.
Das tat ihnen tief in der Seele weh,
den fünf armen Fischern vom Bodensee.
Was ist nun die Lehre aus dieser Geschicht?
Ihr Fischer, seid weise und täuschet euch nicht!
Seid Wächter des Glaubens nach altem Gesetz,
dann bleiben mit Freuden die Fischlein im Netz!
Gönnt euren Fischlein wie früher das Brot,
dann muss keines „fremdgehen“ aus Hunger u. Not.
Hört nicht auf die Welt! – Seid wieder o.k.
Dies rät euch ein Fischlein vom Bodensee!


Die hl. Messe – Zentrum unserer Religion und unseres geistlichen Lebens

Am vergangenen Sonntag predigte einer unserer Diakone:

Hochwürdiger Herr Pater, in Christus geliebte Gläubige,

Sie sehen die Kapelle heute in einem ungewohnten Bild. Der hl. Papst Pius X. thront über dem Tabernakel. Er wurde von unserem Gründer Msgr. Lefebvre zum Patron der Priesterbruderschaft erkoren, weil er in ganz hervorragender Weise den Glauben und die Liturgie bewahrt und entfaltet hat. Wir begehen dieses Fest heute mit der ganzen Seminargemeinschaft, weil wir an seinem eigentlichen Fest, dem 3. September in den Ferien waren.

Diese Feier gibt uns den Anlass, über die zentrale Bedeutung der hl. Messe nachzudenken. mehr...

 


Gebet um heilige Bischöfe 

vom hl. John Fisher

Herr, entsprechend Deiner Verheißung, dass das Evangelium auf der ganzen Welt gepredigt werden soll, erwecke Männer, die zu dieser Aufgabe taugen. Die Apostel waren nur weicher und nachgiebiger Ton, bis sie durch das Feuer des Heiligen Geistes hart gebrannt wurden.

So handle, guter Herr, denn auch in derselben Weise wieder an Deiner streitenden Kirche; verwandle und mache den weichen und schlüpfrigen Lehm zu harten Steinen; errichte in Deiner Kirche starke und mächtige Säulen, die großen Belastungen – Wachen, Armut, Durst, Hunger, Kälte und Hitze – widerstehen und ihnen standhalten können; die auch nicht die Drohungen von Herrschern, Verfolgungen, noch den Tod fürchten, sondern allezeit bereit sind, guten Mutes üble Nachrede, Schande und alle Arten von Qualen zum Lob und Ruhme Deines Namens zu erleiden. In dieser Weise, guter Herr, soll die Wahrheit Deines Evangeliums überall auf der Welt gepredigt werden.

Deshalb, barmherziger Gott, erweise Deine Barmherzigkeit, zeige sie an Deiner Kirche.

Dieses Gebet ist einer Predigt des hl. John Fisher aus dem Jahre 1508 entnommen. 27 Jahre später erlitt er unter Heinrich VIII. den Märtyrertod.


Predigt am 9. Oktober 2016 in Göffingen anlässlich der 50-Jahr-Feier unseres Abiturs

Liebe Klassenkameradinnen und –kameraden, liebe Gläubige,

es war am Samstag, dem 29. Oktober 1966, als Herr Dr. Mack, Direktor des städtischen Gymnasiums Riedlingen, uns das Abiturzeugnis aushändigte und uns sozusagen in die Welt entließ. Seither sind also 50 Jahre vergangen; ein Rück- und Ausblick bietet sich ganz natürlich an.

Ein halbes Jahrhundert: Was hat sich da nicht alles ereignet in Kirche und Gesellschaft; welche Veränderungen: man denke nur an den Fall des Eisernen Vorhangs oder...   weiterlesen

 


Das St.-Theresien-Gymnasium feierte am 1. Oktober sein 25-jähriges Bestehen

Zu diesem Anlass hielt P. Franz Schmidberger, der eigens aus Zaitzkofen angereist war, eine kleine Festansprache. Nähere Informationen über das Mädchengymnasium und eine schöne Bildergalerie über das Jubiläum finden Sie hier.

 


Das interreligiöse Treffen in Assisi

am 20. September 2016 wird das fünfte Mal in Gegenwart eines Papstes stattfinden. Dreimal hat es Johannes Paul II. angeführt: Das erste Treffen fand am 27. Oktober 1986 statt, aus Anlass des von der UNO ausgerufenen „Internationalen Jahres des Friedens“; das zweite im Jahre 1993, während des Balkankrieges. Das dritte Treffen wurde einen Tag nach den Anschlägen vom 11. September 2001 verkündet und fand am 24. Januar 2002 statt. Papst Benedikt XVI. hat ein Treffen der Religionen für den Frieden anlässlich des 25-jährigen Jubiläums einberufen. Dieses wurde am 27. Oktober 2011 abgehalten.

mehr...


Priester für morgen

Ein Film über Erbischof Lefebvre und sein Werk, die Priesterbruderschaft St. Pius X.

mehr...