Aktuelles / Neues


Historisches Gebäude – ein Raub der Flammen

Am Freitagnachmittag, dem 25. November, brannte in Straubing das alte Rathaus vollkommen nieder. Damit wurde nicht nur ein historisches Gebäude zerstört; vielmehr wurden auch unersetzbare Kunst- und Kulturgüter ein Raub der Flammen. Ein Teil der Geschichte der Stadt Straubing ist vernichtet worden.

Tags darauf, am Samstagnachmittag um 15.00 Uhr, fand in der Karmelitenkirche in der Stadt die letzte hl. Messe der Ordensgemeinschaft nach über 850 Jahren statt. Über die weitere Nutzung des Anwesens ist man ratlos; zwei Patres aus Indien sollen in Zukunft noch notdürftig den Gottesdienst in der herrlichen Kirche feiern.

Gewiss darf man solche äußeren Ereignisse und ihren Zusammenhang nicht überinterpretieren; aber man darf auch den Finger Gottes in ihnen nicht übersehen. Und dieser scheint uns zu sagen: Wenn die Gnadenquelle, das Ordensleben mit dem Gebet und Gottesdienst erstirbt, das wesentlich die christliche Kultur hervorgebracht hat, dann hat auch diese christliche Kultur keine Grundlage mehr. Die Frucht ohne den Baum kann nicht wachsen, reifen und den Menschen zur Nahrung dienen. Vielmehr stirbt sie ab und geht zugrunde. „Der vom Weinstock abgetrennte Zweig verdorrt und wird ins Feuer geworfen“ (Joh 15,6).

So ist es geschehen.

Pater Franz Schmidberger
Regens
 

Kann man Gott beweisen?

Sehen Sie sich ein kurzes (17 min) Video an, in dem Schüler Fragen stellen und ein Pater antwortet: mehr...

 


Fatima

Im Internetportal ZENIT - Die Welt von Rom aus gesehen stand am 11. November 2016 ein lesenswerter Artikel:


Auch in unserer unruhigen Zeit gibt es eine Vielzahl von Prophezeiungen, die allerdings nicht immer seriös sind. Dennoch gibt es auch heute die echten Propheten, die man meistens daran erkennen kann, dass sie in einer aufrichtigen Gottverbundenheit leben. Die wohl bekannteste und zuverlässigste Prophezeiung ist sicher die von Fatima, die in der Form von drei „Geheimnissen“ nur nach und nach bekannt gemacht worden ist. Besondere Beachtung findet immer noch das sog. Dritte Geheimnis, von dem einige meinen, es sei immer noch nicht vollständig veröffentlicht worden. Sie meinen, dass darin neben den „äußeren“ Katastrophen auch einige Voraussagen über die Kirche stehen, die so ernst sind, dass man sie besser nicht veröffentlicht, um die Gläubigen nicht zu verwirren.

Pius XII., der dieses Geheimnis zwar nicht gelesen, aber mit Schwester Lucia von Fatima darüber gesprochen hat, schrieb 1942: „Diese Eindringlichkeit Mariens bezüglich der Gefahr, die die Kirche bedroht, ist eine göttliche Warnung gegen den Selbstmord der Veränderung des Glaubens, in ihrer Liturgie, in ihrer Theologie und in ihrer Seele….Es wird eine Zeit kommen, da die zivilisierte Welt ihren Gott verleugnen wird, da die Kirche zweifeln wird, wie Petrus zweifelte. Sie wird versucht sein zu glauben, dass der Mensch zu Gott wurde (Georges Roche, Pie XII., „Devant l´histoire“, Paris, Editions Robert Lafont, 1972).

 

Msgr. Dr. Peter von Steinitz war bis 1980 als Architekt tätig; 1984 Priesterweihe durch Johannes Paul II.; 1987-2007 Pfarrer an St. Pantaleon, Köln; seit 2007 Seelsorger in Münster. Er ist Verfasser der katechetischen Romane: „Pantaleon der Arzt“, „Leo – Allah mahabba“ (auch als Hörbuch erhältlich) und „Katharina von Ägypten“.



Allerheiligen

«Die Heiligen sind die glücklichsten Menschen der Welt. Nicht nur jetzt im Himmel, auch auf Erden waren sie die Glücklichsten. (...)

Und wir, liebe Gläubige, wir müssen eines Tages zu ihnen gehören. Wir müssen ganz vollkommen werden. (...)

Der hl. Franz von Sales dachte auch einmal, dass man, um vollkommen und heilig werden zu können, den Kopf möglichst schief halten müsse beim Beten. „Eine Zeitlang versuchte ich dieses Verfahren, ohne dass ich darum heiliger wurde“ sagt er. „Später kam ich zu der Erkenntnis..." » weiterlesen...



Christkönigsfest

Am Samstag und Sonntag, 29./30. Oktober 2016, fand in Nürnberg das diesjährige internationale Christkönigstreffen der KJB (Katholische Jugend Bewegung) statt. Man zählte 325 Teilnehmer bei der Prozession mit der Fatima-Madonna durch die Innenstadt der eher protestantischen Hauptstadt Frankens. Erzbischof Schick aus Bamberg hatte für die Sonntagsmesse großzügiger Weise eine Kirche zur Verfügung gestellt. Die Jugendlichen sangen meisterhaft den gregorianischen Choral und machten so aus dem levitierten Hochamt ein wahres Erlebnis, eine Demonstration des katholischen Glaubens. Auch heute ist es möglich, die Jugendlichen für die Kirche zu gewinnen und zu begeistern.

Lesen Sie hier die Ansprache von P. Franz Schmidberger vom Samstag: mehr...

 


Was tun wir für unseren König?

"Hier verborgen im Tabernakel thront er, unser König. Nicht nur von Makedonien, oder einem halben Weltreich. Die ganze Welt gehört ihm.

Alles ist durch ihn geworden. Und es gibt nichts, das nicht durch ihn geschaffen wäre. Es ist sein Eigentum. Auch wir, jeder von uns ist sein Eigentum, weil er Gott ist.

Er verspricht uns nicht ein wenig eitlen Ruhm und Ehre, ein wenig Beute. Er verspricht uns ein ewiges Leben. Er verspricht uns die Anschauung Gottes. Das Einzige, das uns ..."  mehr...

 


Labertal-G'schichten

In einer regionalen Zeitschrift erschien ein sehr schöner Artikel über Zaitzkofen, sein Schloss und dessen Bewohner. Wir möchten Ihnen diesen nicht vorenthalten!

 


Fünf Fischer vom Bodensee

Am Sonntag, dem 24. Oktober 1976 zelebrierte Erzbischof Lefebvre in den IBO-Hallen in Friedrichshafen eine hl. Messe und hielt einen Vortrag. Die fünf Bischöfe der angrenzenden Diözesen (Freiburg: Erzbischof Schäufele; Rottenburg: Bischof Moser; Augsburg: Bischof Stimpfle; Feldkirch: Bischof Wächter; St. Gallen: Bischof Hasler) verfassten eine gemeinsame Kanzelerklärung, um vor der Veranstaltung zu warnen. Dies wirkte als hervorragende Werbetrommel. Im Nachhinein verfasste ein uns unbekannter Gläubiger das folgende Gedicht:

Fünf Fischer rund um den Bodensee
bedrückte gemeinsam ein schreckliches Weh:
Sie hatten schon lange die Kunde vernommen,
es wolle ein Fischer-Kollege herkommen
zu ihren Fischlein ans Schwäbische Meer.
Dies ärgerte jene fünf Fischer gar sehr.
Sie konnten’s aber nicht hindern – o je –
die fünf tüchtigen Fischer vom Bodensee.
Sie sagten daher: Wir müssen was tun!
Denn leider sind nicht alle Fischlein immun!
Gar manche verschmähen die neue Kost
und holen beim „Marcel“ sich ihren Most!
Die ratlosen fünf Fischer in ihrer Not
erließen drum Aufruf und strenges Gebot:
Bleibt ferne dem Fischer auf seiner Tournee!
Dies wünschen die Fischer vom Bodensee!
Die Fischlein jedoch, die klugen und frommen,
sind nichtsdestoweniger in Scharen gekommen,
und trotz vieler Beschwernis und Gegengeschwätz
sich drängten zehntausend ins richtige Netz.
Sie sammelten sich alle in Friedrichshafen,
wo sie ihren ersehnten „Erz-Fischer“ trafen.
Der Fischzug war groß, trotz Warnung und Schmäh
der fünf feindlichen Fischer vom Bodensee.
Die Fischlein lauschten und harrten aus
vier Stunden mit Andacht und großem Applaus.
Sie ließen sich speisen mit Manna und mit Wort
und zogen getröstet dann wiederum fort.
Ihr Fischer entließ sie belebt und gestärkt.
Sehr wohl haben dies die fünf Fischer bemerkt.
Das tat ihnen tief in der Seele weh,
den fünf armen Fischern vom Bodensee.
Was ist nun die Lehre aus dieser Geschicht?
Ihr Fischer, seid weise und täuschet euch nicht!
Seid Wächter des Glaubens nach altem Gesetz,
dann bleiben mit Freuden die Fischlein im Netz!
Gönnt euren Fischlein wie früher das Brot,
dann muss keines „fremdgehen“ aus Hunger u. Not.
Hört nicht auf die Welt! – Seid wieder o.k.
Dies rät euch ein Fischlein vom Bodensee!


Die hl. Messe – Zentrum unserer Religion und unseres geistlichen Lebens

Am vergangenen Sonntag predigte einer unserer Diakone:

Hochwürdiger Herr Pater, in Christus geliebte Gläubige,

Sie sehen die Kapelle heute in einem ungewohnten Bild. Der hl. Papst Pius X. thront über dem Tabernakel. Er wurde von unserem Gründer Msgr. Lefebvre zum Patron der Priesterbruderschaft erkoren, weil er in ganz hervorragender Weise den Glauben und die Liturgie bewahrt und entfaltet hat. Wir begehen dieses Fest heute mit der ganzen Seminargemeinschaft, weil wir an seinem eigentlichen Fest, dem 3. September in den Ferien waren.

Diese Feier gibt uns den Anlass, über die zentrale Bedeutung der hl. Messe nachzudenken. mehr...

 


Gebet um heilige Bischöfe 

vom hl. John Fisher

Herr, entsprechend Deiner Verheißung, dass das Evangelium auf der ganzen Welt gepredigt werden soll, erwecke Männer, die zu dieser Aufgabe taugen. Die Apostel waren nur weicher und nachgiebiger Ton, bis sie durch das Feuer des Heiligen Geistes hart gebrannt wurden.

So handle, guter Herr, denn auch in derselben Weise wieder an Deiner streitenden Kirche; verwandle und mache den weichen und schlüpfrigen Lehm zu harten Steinen; errichte in Deiner Kirche starke und mächtige Säulen, die großen Belastungen – Wachen, Armut, Durst, Hunger, Kälte und Hitze – widerstehen und ihnen standhalten können; die auch nicht die Drohungen von Herrschern, Verfolgungen, noch den Tod fürchten, sondern allezeit bereit sind, guten Mutes üble Nachrede, Schande und alle Arten von Qualen zum Lob und Ruhme Deines Namens zu erleiden. In dieser Weise, guter Herr, soll die Wahrheit Deines Evangeliums überall auf der Welt gepredigt werden.

Deshalb, barmherziger Gott, erweise Deine Barmherzigkeit, zeige sie an Deiner Kirche.

Dieses Gebet ist einer Predigt des hl. John Fisher aus dem Jahre 1508 entnommen. 27 Jahre später erlitt er unter Heinrich VIII. den Märtyrertod.


Predigt am 9. Oktober 2016 in Göffingen anlässlich der 50-Jahr-Feier unseres Abiturs

Liebe Klassenkameradinnen und –kameraden, liebe Gläubige,

es war am Samstag, dem 29. Oktober 1966, als Herr Dr. Mack, Direktor des städtischen Gymnasiums Riedlingen, uns das Abiturzeugnis aushändigte und uns sozusagen in die Welt entließ. Seither sind also 50 Jahre vergangen; ein Rück- und Ausblick bietet sich ganz natürlich an.

Ein halbes Jahrhundert: Was hat sich da nicht alles ereignet in Kirche und Gesellschaft; welche Veränderungen: man denke nur an den Fall des Eisernen Vorhangs oder...   weiterlesen

 


Das St.-Theresien-Gymnasium feierte am 1. Oktober sein 25-jähriges Bestehen

Zu diesem Anlass hielt P. Franz Schmidberger, der eigens aus Zaitzkofen angereist war, eine kleine Festansprache. Nähere Informationen über das Mädchengymnasium und eine schöne Bildergalerie über das Jubiläum finden Sie hier.

 


Das interreligiöse Treffen in Assisi

am 20. September 2016 wird das fünfte Mal in Gegenwart eines Papstes stattfinden. Dreimal hat es Johannes Paul II. angeführt: Das erste Treffen fand am 27. Oktober 1986 statt, aus Anlass des von der UNO ausgerufenen „Internationalen Jahres des Friedens“; das zweite im Jahre 1993, während des Balkankrieges. Das dritte Treffen wurde einen Tag nach den Anschlägen vom 11. September 2001 verkündet und fand am 24. Januar 2002 statt. Papst Benedikt XVI. hat ein Treffen der Religionen für den Frieden anlässlich des 25-jährigen Jubiläums einberufen. Dieses wurde am 27. Oktober 2011 abgehalten.

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Feedback von den Exerzitien

Ein Teilnehmer der Exerzitien schrieb uns folgenden Brief, den wir Ihnen nicht vorenthalten möchten:

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Prälat Dr. Georg May wird 90 Jahre alt

Am morgigen Fest der Kreuzerhöhung, dem 14. September, feiert Prälat Georg May aus Mainz-Budenheim seinen 90. Geburtstag. Er hat sich durch den unermüdlichen Einsatz für den katholischen Glauben und als Gelehrter für die gesunde katholische Theologie bleibende Verdienste erworben. In zahlreichen Predigten, Vorträgen und Veröffentlichungen hat er der Kirche in der nachkonziliaren Krise in vorbildhafter Weise gedient und zu einer wahren Reform an Haupt und Gliedern den Anstoß gegeben.

Wir bitten die Gläubigen um ein Gebetsgedenken für diesen mutigen katholischen Mann, Priester und Theologen.

Pater Franz Schmidberger

Regens

 


Abschied

Unser junger Priesterstudent aus Kroatien hat seine Studien erfolgreich bei uns vervollständigt und wird nun ins Apostolat gesendet. Zum Abschied hielt er eine schöne Ansprache, die wir Ihnen zu lesen empfehlen:

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Interview mit Bischof Fellay

vom 13. Mai 2016 in den USA mit Edward Pentin vom National Catholic Reporter über die aktuellen Fragen der Beziehungen zu Rom. Über diesen Link kommen Sie zum Interview: 

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Anlässlich der Einkleidung einer Postulantin in Göffingen

hielt Pater Repp eine sehr schöne Predigt über die Hingabe seiner selbst im Dienste Gottes. Lesen Sie hier die Ausführungen. mehr...


Stellungnahme des Generalhauses zu Amoris laetitia

Am 2. Mai hat das Generalhaus der FSSPX eine Stellungnahme zum päpstlichen Schreiben veröffentlicht. Lesen Sie sie hier...

 


Amoris laetitae - ein Sieg des Subjektivismus

von Pater Matthias Gaudron FSSPX

Lesen Sie hier den Text eines unserer Priester über das nachsynodale Schreiben des Papstes:

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Bischof Athanasius Schneider zu Amoris laetitia

Lesen Sie ebenfalls die sehr klare und hilfreiche Stellungnahme von Weihbischof Schneider:

http://www.katholisches.info/2016/04/26/bischof-athanasius-schneider-zu-amoris-laetitia-klaerungsbedarf-zur-vermeidung-einer-allgemeinen-verwirrung/


Robert Spaemann nimmt Stellung zu Amoris laetitia

Es war vorauszusehen, dass über das päpstliche Schreiben Amoris laetitia viel Tinte fließen würde... lesen Sie hier die sehr gute Stellungnahme des Philosophen Robert Spaemann:

http://de.catholicnewsagency.com/story/exklusiv-ein-bruch-mit-der-lehrtradition-robert-spaemann-uber-amoris-laetitia-0730


Predigt zum 4. Sonntag nach Ostern

Lesen Sie hier die hervorragende Predigt unseres jungen kroatischen Mitbruders und Priesterstudenten in unserem Seminar.

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Amoris laetitia

Wenige Tage vor der Veröffentlichung des nachsynodalen Schreibens "Amoris laetitia" hat Walter Kardinal Brandmüller eine bemerkenswerte Stellungnahme im Vorhinein abgegeben. Wir veröffentlichen sie hier im Wortlaut.

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Ansprache vor Neupriestern

Lesen Sie die sehr schöne Predigt von Bischof Vitus Huonder (Diözese Chur/Schweiz) anlässlich des Treffens mit den Priestern der letzten fünf Weihejahrgänge am Montag, dem 29. Februar 2016.

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Interview mit dem Generaloberen Mgr. Bernard Fellay

Um jeglichen Gerüchten zuvorzukommen, hat DICI ein Gespräch mit dem Generaloberen der Priesterbruderschaft geführt. Lesen Sie hier die Übersetzung.

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50 Jahre nach dem Konzil

Die evolutionistische Perspektive Kardinal Kaspers

Der Autor des folgenden Artikels, abbé Jean-Michel Gomis, ist Franzose und Distriktssekretär der Bruderschaft in Südamerika. Er übt seit 11 Jahren sein Amt in Argentinien aus. Der Artikel war in Nouvelles de Chrétienté erschienen und wir stellen Ihnen, liebe Leser, ihn hier in Übersetzung zur Verfügung, da wir ihn für sehr lesenswert halten.

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Neues Interview mit Bischof Schneider

Auch in diesem zweiten Interview spricht Seine Exzellenz Weihbischof Athanasius Schneider mit ebenso viel Mut und Klarheit, wie beim ersten Interview. Lesen Sie es hier.

 


Hier können Sie die Predigt von Bischof de Galarreta nachlesen:

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Festfeier im Priesterseminar Herz Jesu

Am vergangenen Samstag, dem 12. März, spendete Weihbischof Alfonso de Galarreta in Zaitzkofen zwei Seminaristen die  Subdiakonatsweihe – der eine ein Deutscher, der andere ein Tscheche. Zu der herrlichen Zeremonie mit dem gregorianischen Choral waren zahlreiche Gäste angereist.

In seiner Predigt hob der Bischof die Bedeutung dieser Weihestufe hervor: Die vier Niederen Weihen sind eine schrittweise Loslösung von der Welt. Das Subdiakonat, das darauf folgt, ist die vollkommene und endgültige Hingabe an Gott und seinen Dienst, an unseren Herrn Jesus Christus und seine Kirche. Folglich geht es um eine tiefe innere Erkenntnis Jesu Christi, daraus folgend um seine authentische Nachfolge und um die Vereinigung mit ihm durch die Mittlerschaft Mariens, die im Priester um im zukünftigen Priester ihren göttlichen Sohn als Hohenpriester formen will. „Unser Herr Jesus Christus ist für uns alles, wirklich alles“, wie der hl. Paulus sagt: „Er ist von Gott her zur Weisheit, zur Gerechtigkeit, Heiligung und Erlösung geworden“ (1 Kor 1,30).

Das anschließende Festmahl wurde durch schöne musikalische Einlagen bereichert.

Die beiden Weihekandidaten sollen schon an der Pfingstvigil die Gnade des Diakonats empfangen.


Interview mit Weihbischof Athanasius Schneider

FSSPX, Frauen und Fußwaschung, die Weihe Russlands, anti-pastorale Bischöfe und vieles mehr

Letzte Woche hat Rorate Caeli Seine Exzellenz, Weihbischof Athanasius Schneider, einen der prominentesten Prälaten, der für die Wiederherstellung der traditionellen lateinischen Messe und des Glaubens arbeitet, zu verschiedenen Themen befragt.

In diesem breitgefächerten Interview hat Seine Exzellenz seine Gedanken zu Themen dargelegt, die sich in dieser Zeit der großen Krise als kritisch für die Kirche erweisen. Lesen Sie hier das Interview:

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(Die Übersetzung aus dem Englischen wurde von S. E. Weihbischof Schneider überprüft und gutgeheißen.)


Jubiläumswallfahrt

Am vergangenen Sonntag, dem ersten der Fastenzeit, machte sich das Priesterseminar Herz Jesu in Zaitzkofen am Nachmittag nach Regensburg auf, um den Jubiläumsablass des Heiligen Jahres zu gewinnen. Die Wallfahrt begann im Dom mit einigen ermunternden Worten des Regens und dem Singen der Allerheiligenlitanei. Dann führte die feierliche Prozession zur Karmelitenkirche, um die Heilige Pforte zu durchschreiten. Dadurch wird angedeutet, dass man Schuld und Sünde, aber auch die Welt mit ihren Verführungen hinter sich lässt und im Heiligtum Gottes Wohnung bezieht. Viele Menschen am Straßenrand schauten beeindruckt, aber auch neugierig auf den ungewöhnlichen Zug.

In der Karmelitenkirche selbst sang die Gemeinschaft das Credo, betete das Vater unser, das Ave Maria und versäumte auch nicht, ihren Patron, den hl. Pius X., anzurufen. Mit dem priesterlichen Segen fand das denkwürdige Ereignis seinen Abschluss.

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Predigt zur Einkleidung und Erteilung der Tonsur

Lesen Sie hier die Predigt von Mgr. Tissier de Mallerais, gehalten am 2. Februar im Priesterseminar Herz Jesu.

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Festfeier im Priesterseminar Herz Jesu in Zaitzkofen

Der gestrige Tag, das Fest Mariä Lichtmess, war wie jedes Jahr ein Höhepunkt im Seminarleben: Mgr. Tissier de Mallerais nahm die Kerzenweihe vor, kleidete anschließend im Pontifikalamt 9 Seminaristen in die Soutane ein und spendete 7 anderen die Tonsur. Die Herkunft der 16 Seminaristen unterstreicht den internationalen Charakter des Hauses: 4 Deutsche, 3 Österreicher, 3 Tschechen, 2 Polen, 1 Russe, 1 Litauer, 1 Franzose, 1 Südafrikaner. In der herrlichen Predigt betonte der Bischof die Bedeutung der Soutane: Sie ist ein Glaubenszeugnis ihres Trägers für das katholische Priestertum, eine Predigt für die Menschen und eine Herausforderung für die unter der Herrschaft der Sünde stehenden Welt. Viele Priester hätten nach dem II. Vatikanischen Konzil ihr Amt aufgegeben, weil sie nicht mehr die Verbindung zum Geist der Ordenstugenden sahen und das hl. Messopfer nicht mehr als das Opfer des armen, reinsten und ganz heiligen, demütigen Ewigen Hohenpriesters verstanden.  Viele Gäste waren vor allem auch aus den Ländern Osteuropas angereist, 200 Angehörige und Freunde der Seminaristen nahmen am Festessen teil.

Am heutigen Tag spendete der Bischof wiederum im Rahmen eines Pontifikalamtes 7 Seminaristen die Niederen Weihen und erklärte in seiner katechetischen Predigt die Bedeutung dieser Stufen hin zum Opferaltar: Der Ostiarier oder Türhüter muss den Geist des Bösen vom Heiligtum Gottes fernhalten, der Lektor trägt die Lesungen des Alten Testamentes vor und unterscheidet so die Wahrheit vom Irrtum und der Lüge. Der Exorzist treibt die Teufel aus den Leibern der Besessenen aus und überwindet durch die Heiligkeit des Lebens die Laster in den Seelen. Der Akolyth soll das Licht der Welt sein und die Kännchen mit dem Wein und Wasser für das hl. Messopfer reichen und so schon an diesem in entfernter Weise teilhaben. Diese Niederen Weihen, von Papst Paul VI. zusammen mit dem Subdiakonat abgeschafft, bzw. in einfache Dienste umgewandelt, sind eine Entfaltung des einen Priestertums Jesu Christi. Sie schreiben sich harmonisch in die Studienjahre des Anwärters ein und helfen so gnadenhaft, die priesterliche Seele in ihm reifen zu lassen.

Zaitzkofen, den 3. Februar 2016

 



Ansprache bei der Beerdigung von Professor Dr. Walter Hoeres

am 26. Januar 2016 in der Aussegnungshalle des Friedhofs Frankfurt-Bockenheim von Pater Franz Schmidberger

 

Verehrte Trauergemeinde,

in Trauer und Schmerz umstehen wir die sterbliche Hülle des verehrten Herrn Professor Hoeres, den Gott trotz des gesegneten Alters ganz unerwartet aus dieser Welt abberufen hat.

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Franziskus-Effekt?

Um den Franziskus-Effekt – nach der Wahl von Kardinal Jorge Bergolio auf den päpstlichen Thron fast in aller Munde – ist es in letzter Zeit still geworden. Gemeint ist mit diesem Wort eine neue Freude an der Kirche, ein Aufbruch, eine Begeisterung für das religiöse Leben unter dem jetzigen Pontifex.

Sieht man die Teilnehmerzahlen bei den päpstlichen Audienzen an, so versteht man recht gut dieses verlegene Schweigen: Bei 30 Audienzen des Jahres 2013 waren es 1 548 500 Pilger; 2014 waren es bei 43 Audienzen 1 199 000; im Jahr 2015 waren es bei 27 Audienzen 400 100 Personen. Also ist der Durchschnitt an Personen pro Audienz der folgende:

2013: 51 617

2014: 27 883

2015: 14 818

Anders gesagt, jedes Jahr fällt die Gegenwart der Gläubigen auf dem Petersplatz um die Hälfte gegenüber dem vorausgehenden Jahr.

Wie kommt es zu dieser Abnahme? Hätte sie vielleicht mit dem Verdrängen der Heilssendung der Kirche zugunsten des Umweltschutzes, mit dem Flirt mit allen Kirchengegnern, Kirchenfeinden, Sekten und falschen Religionen, mit der Unsicherheit bezüglich der Kommunion für geschiedene „Wiederverheiratete“, mit der Unklarheit in der Haltung gegenüber praktizierter Homosexualität zu tun? Wir glauben es. Auch das Heilige Jahr hat bisher keine Wende gebracht, im Gegenteil: Die Reihen werden immer leerer.

Franziskus-Effekt?

Im Gegensatz zu dieser Verunsicherung liegt unsere ganze tägliche Freude in der Einzigartigkeit und Absolutheit der katholischen Religion, im leuchtenden Aufscheinen ihrer unveränderlichen Lehre, in der Schönheit und geistigen Fruchtbarkeit unseres Glaubens. Christus heri et hodie, ipse et in saecula – Christus bleibt derselbe gestern und heute und in Ewigkeit (Hebr 13,8).

Zaitzkofen, den 21. Januar 2016
P. Franz Schmidberger
Regens

 


Ignatianische Exerzitien für Männer

Vom 26. - 31. Dezember fanden im Seminar die Männerexerzitien statt, die sich immer großer Beliebtheit erfreuen und mit 41 Teilnehmern sehr gut besetzt waren. Einer der Teilnehmer konvertierte im Laufe des Kurses vom Protestantismus zum katholischen Glauben und wurde sub conditione getauft - immer ein bewegendes Ereignis! Auf dem Foto fehlen leider schon zwei Teilnehmer:


40jähriges Priesterjubiläum von Pater Franz Schmidberger

Am 8. Dezember, dem Fest der Unbefleckten Empfängnis, feierte Pater F. Schmidberger seinen 40. Priesterweihetag. Aus diesem Anlass hielt der amerikanische Distrikt ein Interview mit ihm:

Pater Schmidberger, in diesem Jahr feiern Sie Ihr vierzigjähriges Priesterjubiläum. Vor vierzig Jahren war die Priesterbruderschaft gerade mitten in der nachkonziliaren Verwirrung gegründet worden. Sie war in einen gigantischen Kampf eingetreten, um die Tradition zu bewahren! Sie verfolgten alle wechselnden Ereignisse dieser Schlachten von 1982 bis 1994 an der Spitze der Bruderschaft und dann in den verschiedenen Kampfpositionen, in denen Sie standen. Derzeit sind Sie der Regens des deutschsprachigen Priesterseminars in Zaitzkofen, wo Sie auch Ihren Sitz haben.

Wann haben Sie zuerst den Ruf zum Priestertum gehört?

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Brief an die Freunde und Wohltäter Nr. 85 von Bischof Fellay 

Liebe Freunde und Wohltäter,

Durch die immer zahlreicher werdenden mörderischen Attentate in Europa und Afrika und die blutige Verfolgung so zahlreicher Christen im Mittleren Orient zeigen uns die vergangenen Wochen, wie sehr beunruhigend die Lage in der Welt ist. Innerhalb der Kirche ist eine berechtigte Unruhe entstanden, welche durch die jüngste Synode über die Familie und die bevorstehende Eröffnung des Heiligen Jahres hervorgerufen wird. Angesichts einer solchen Verwirrung scheint es uns angebracht, Ihnen unsere Überlegungen als Antwort auf Ihre Fragen mitzuteilen. Wir meinen, daß eine solche Darstellung es erlaubt, besser herauszustellen, wie wir, die wir der Tradition verbunden sind, auf die Probleme reagieren sollen, die sich heute stellen.

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Eintrag vom 2015-11-28

Paris, die europäische Kultur und ihre Zerstörung - eine erste Überlegung

Die Frage war ja nicht, "ob" - die Frage war: "wann". Zur Zeit der Abfassung dieses Artikels waren es 128 Opfer eines entschlossenen Terrorismus, und es waren 99 Schwerstverletzte, und jetzt wissen wir: es ist Krieg.

Lesen Sie hier einen interessanten Artikel zur aktuellen Lage in der Gesellschaft.

 


Eintrag vom 2015-11-24

Das Beten des Kreuzweges 

Die Seminaristen des Spiritualitätsjahres (1. Jahr) haben die schöne Aufgabe, einen Kreuzweg zu verfassen, den sie dann auch selber vorbeten. Diese Übung ist nicht nur auf die Fastenzeit beschränkt, sondern hilft uns jederzeit, durch die Betrachtung des Leidens Christi zu einer tiefen Reue und innigen Gottesliebe zu gelangen.

Lesen und betrachten Sie hier den Kreuzweg vom 13. November 2015.

Weiter Kreuzwege finden Sie hier.

 


Eintrag vom 2015-10-31

Predigt von P. Matthias Grün

Fest des hl. Wolfgang am 31. Oktober 2015


Liebe Seminargemeinschaft!

Am heutigen Fest des hl. Wolfgangs begehen wir die Feier des Patrons der Diözese Regensburg. Nachweislich hat es hier bereits in vorkonstantinischer Zeit eine christliche Gemeinde gegeben. Mit dem Einfall der Alemannen und Bajuwaren erlosch jedoch die bischöfliche Nachfolge und damit weitgehend das christliche Leben.

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Eintrag vom 2015-10-28

Erklärung zum Schlußbericht der Synode über die Familie

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Eintrag vom 2015-10-15

Fatima-Tag

Wie jedes Jahr beging das Seminar den 13. Oktober mit hl. Messe, Lichterprozession mit Erneuerung der Weihe an das Unbefleckte Herz Mariens und Sakramentsandacht zu Ehren Unserer Lieben Frau von Fatima.

Ansprache am Dienstag, dem 13. Oktober 2015,

zur Fatima-Prozession in Zaitzkofen

von P. Franz Schmidberger

 

Exzellenz, liebe Seminargemeinschaft, liebe Gläubige,

am Anfang dieses neuen Studienjahres haben wir von einem marianischen Jahr für unser Seminar gesprochen. Damit erhält die heutige Fatima-Feier mit Prozession und Sakramentsandacht ein besonderes Gepräge und eine vermehrte Bedeutung. Dazu kommt, dass jetzt im Augenblick in Rom die Bischofssynode tagt zum Thema „Ehe und Familie“, wo es große Spannungen, ja sogar Spaltungen gibt. Schon im Jahre 1980, also vor 35 Jahren, schrieb Schwester Luzia von Fatima an den heutigen Kardinal-Erzbischof von Bologna, Carlo Caffarra, in einem Brief:

Die letzte Schlacht zwischen dem Herrn und der Herrschaft Satans wird um die Ehe und die Familie geschlagen. Jeder, der sich für die Heiligkeit der Ehe und Familie einsetzt, wird in jeder Hinsicht bekämpft und abgelehnt werden, weil das die entscheidende Frage ist.

Dies konnte Schwester Luzia nicht aus sich selbst wissen; vielmehr dürfen wir hinter diesen Worten eine Botschaft der Muttergottes sehen. Und wie konnte es zu dieser Schlacht kommen?

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Eintrag vom 2015-09-29

Die Völkerwanderung

Ist die gegenwärtige Masseninvasion Mitteleuropas ein Zufall? Wir glauben es nicht. Sie hat vielmehr ihre mehr oder minder offenkundigen Gründe. Zählen wir einige davon auf.

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Eintrag vom 2015-09-29

Bittgesuch an den Papst

Im Hinblick auf die am 4. Oktober beginnende Synode hat der Generalobere der Priesterbruderschaft St. Pius X., Bischof Bernard Fellay, dem Papst ein inständiges Bittgesuch geschickt.

Hier können Sie die Bittschrift aufrufen.

 


Eintrag vom 2015-09-28

Einkleidung der Bruderpostulanten

Im Priesterseminar Herz Jesu in Zaitzkofen, das junge Männer nicht nur auf das Priestertum vorbereitet sondern auch zu Ordensbrüdern ausbildet, wurden gestern im Rahmen eines levitierten Hochamtes drei Postulanten – alle aus Deutschland - in den Ordenshabit eingekleidet und beginnen nun mit einem neuen Ordensnamen ihr Noviziat.

Vor dem Offertorium der hl. Messe beteten die neuen Novizen gemeinsam einen Akt der Hingabe, in dem sie versprechen, all ihre Kräfte und Fähigkeiten Gott zu weihen und sich zu bemühen, die erforderlichen Tugenden zu üben und dadurch für das Heil der eigenen und anderer Seelen zu wirken.

Es kamen sehr viele Angehörige und Bekannte, die jene jungen Leute bei diesem großen und wichtigen Schritt begleiten wollten und sich zur Zeremonie einfanden, so dass die Seminarkapelle – trotz zusätzlich aufgestellter Bänke - kaum alle fassen konnte. Bei strahlendem Sonnenschein wurden Familien- und Gruppenfotos gemacht, um diesen denkwürdigen, schönen Tag in Erinnerung zu behalten.


Die Synode und die "schändlichen Leidenschaften"

Auf DICI wurde ein aufschlussreicher Artikel die kommende Familiensynode betreffend veröffentlicht, den wir Ihnen, verehrte Leser, nun in deutscher Übersetzung darbieten.

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Kommuniqué des Generalhauses

bezüglich der Verlautbarung des Papstes vom 1. September 2015.

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Warum die hl. Messe im überlieferten Ritus?

Am 9. Juni 2015 wurden unseren Theologen am Priesterseminar Herz Jesu in Zaitzkofen, also dem 4., 5. und 6. Jahrgang, im Fach Liturgik folgendes Prüfungsthema gestellt:

„Sie werden zu einem Besuch ins Priesterseminar in X eingeladen, um dort einen Vortrag zu halten über die Gründe, warum wir in Zaitzkofen ausschließlich die überlieferte hl. Messe zelebrieren.“

Zur Bearbeitung stand 1 Stunde Zeit zur Verfügung. Der Kandidat der hier veröffentlichten Arbeit überzog das Zeitlimit allerdings um ca. 30 Minuten. Es ist verständlich, dass in dieser kurzen Zeit die Argumente sich nicht voll entfalten und ausfeilen lassen. Wir wollen aber mit der Veröffentlichung dieser Arbeit, so wie sie geschrieben worden ist, unseren Freunden einen Einblick gewähren in unseren Unterricht und ihnen auch anhand dieser Arbeit unsere Bedenken der neuen Liturgie gegenüber aufs Neue vor Augen führen.

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Eintrag vom 2015-07-24

Kommentar zu Laudato Si'

Die neue Enzyklika Laudato Si‘ (der Name ist aus dem Sonnengesang des hl. Franz von Assisi genommen) ist ein neues Beispiel dafür, dass die Autoritäten der Kirche die Hoffnung aufgegeben haben, die Welt für Christus zu gewinnen und der Kirche darum mit natürlichen Mitteln einen Platz in der Gesellschaft retten wollen.

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Blinde und Führer von Blinden

Nach Angabe der deutschen Bischöfe sind im Jahre 2014 217 716 Katholiken aus der Kirche ausgetreten, 20 % mehr als im Jahr zuvor, die höchste Zahl überhaupt.

Woher dieser Anstieg? Der Grund ist einfach: Der Glaube ist in vielen Seelen, vielleicht sogar in den meisten Taufschein-Katholiken in Deutschland, erstorben. Die dürren Äste fallen vom Baum, selbst ohne den Sturm der Missbrauchsskandale des Jahres 2010. Da hilft auch kein Franziskus-Effekt, der ehedem Schönrederei oder Selbsttäuschung oder beides zusammen ist.

Welche Folgerung ziehen die deutschen Bischöfe aus dieser alarmierenden Entwicklung, allen voran ihr Vorsitzender, Kardinal Marx? Rufen sie zu Gebet und Buße auf, organisieren sie Volksmissionen, richten sie Glaubenskurse ein, bieten sie Glaubensunterweisung über das Internet an, klagen sie sich selbst ihres Versagens an und bitten um Entschuldigung, wie sie es sonst so gerne für andere tun? Nichts von alledem, nichts, absolut nichts. Ihnen geht es darum, die Geschiedenen „Wiederverheirateten“ zur Kommunion zuzulassen – dies ist in Deutschland inzwischen gängige Praxis, und man will diese auch der kommenden Synode aufoktroyieren -, den Sodomiten einen Ehrenplatz in der Kirche einzuräumen und die vorkonziliare Religionspraxis zu verhindern, zu bekämpfen, auszuschließen. Sie sind Blinde und Führer von Blinden (Mt 15,14) – wenn auch nicht alle, so doch die meisten. „Wenn aber der Blinde den Blinden führt, fallen beide in die Grube.“ Dieses Schicksal wird sie spätestens beim Gerichte Gottes ereilen.

Zaitzkofen, den 22. Juli 2015, Fest der hl. Büßerin Maria Magdalena

Pater Franz Schmidberger Regens


Geistiger Blumenstrauß

Die gesamte Gemeinschaft des Priesterseminars Herz Jesu in Zaitzkofen wand vom 13. Mai bis 27. Juni dem heiligsten Herzen Jesu einen geistigen Blumenstrauß in der Meinung für Priester- und Ordensberufungen und für das Fruchtbarwerden des Seminarfilms. Die Auswertung der Schatzzettel zeitigte folgendes Ergebnis:

aufgeopferte hl. Messen

133

hl. Kommunionen

221

geistige Kommunionen

106

Rosenkränze

450

Besuchung des
hl. Altarssakramentes

30

Betrachtungen

26

Kreuzwege

5

div. Gebete

277

Wandlung aufgeopfert

3

Anbetung (je 1 Std.)

6

Studium aufgeopfert (je 1 Std.)

60

Opfer

300

Opferlichter angezündet

14


Eintrag vom 2015-06-28

Diakonats- und Priesterweihen 2015

Am Samstag, den 27. Juni 2015 weihte S.E. Bischof de Galarreta im Schlosspark zwei Priester, sowie zwei Diakone. Die Weihekandidaten kamen aus Deutschland, Italien und Kanada. Trotz des regnerischen Wetters bekundeten zahlreiche Gläubige mit ihrer Anwesenheit ihre Verbundenheit zur katholischen Tradition. Am folgenden Tag lasen die beiden Neupriester ihre ersten hl. Messen im Seminar.


Eintrag vom 2015-06-05

Ein Stückchen Himmel

...war am gestrigen Tag die Feier des Fronleichnamfestes in Zaitzkofen: Die herrlich geschmückte Kapelle, die vier mit liebevollem Eifer mit Blumen, Grün und Blumenteppichen geschmückten Stationsaltäre, darüber der blaue Himmel und strahlender Sonnenschein. Viele Gläubige, auch von den von Zaitzkofen aus versorgten Kapellen, gaben dem Heiland im Sakrament im levitierten Hochamt und der anschließenden Prozession die Ehre. Die von Pater Berthod gehaltene Predigt lohnt sich nachzulesen: mehr...


Eintrag vom 2015-05-25

Subdiakonats- und Diakonatsweihen an der Pfingstvigil

Am Samstag, dem 23. Mai erteilte Bischof Tissier de Mallerais während eines Pontifikalamtes einem Seminaristen aus Italien die Subdiakonatsweihe und drei Seminaristen (2 aus Deutschland und 1 aus Spanien) die Diakonatsweihe. Deo gratias!

Hier können Sie die Predigt nachlesen: mehr...


Eintrag vom 2015-06-03

Wort des Generaloberen

An Pfingsten hat unser Generalobere Bischof Bernard Fellay wieder einen Brief an alle Freunde und Wohltäter der Bruderschaft gerichtet. Hier können Sie ihn aufrufen:

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Eintrag vom 2015-05-27

Weiter dem Abgrund entgegen

Die Kirche in Deutschland nähert sich in den letzten Tagen und Wochen in raschem Schritt der Apostasie, d.h. dem völligen Aufgeben des Glaubens. Hier die Tatsachen:

Die Bischöfe haben am 27. April d. J. beschlossen, das Arbeitsrecht in den Diözesen dem Zeitgeist anzupassen und künftig geschiedene „Wiederverheiratete“ wie auch praktizierende Homosexuelle und Lesben in den kirchlichen Dienst voll zu integrieren. Allein die Diözesen Regensburg und Eichstätt haben sich diesem verderblichen Programm nicht angeschlossen.

Das Zentralkomitee der deutschen Katholiken gab am 9. Mai bei seiner Zusammenkunft in Würzburg eine Empfehlung für die kommende Bischofskonferenz, die im Oktober in Rom tagen wird, ab. Die Hauptpunkte sind diese:

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Eintrag vom 2015-05-19

Priester und Eheleute

Zu unserem Familiesonntag am 10. Mai kam Pater Ludger Grün aus der Schweiz angereist, um den Eheleuten Vorträge über das Sakrament der Ehe zu halten. Auch in der Predigt im Hochamt ging es um dieses Thema. Hier können Sie die Predigt anhören:

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Eintrag vom 2015-04-02

„Was Gott verbunden hat, darf der Mensch nicht trennen“ – auch nicht die Orthodoxen

Lesen Sie hier einen kurzen, sehr interessanten Artikel zur aktuellen Diskussion über die Unauflöslichkeit der Ehe:

In den Diskussionen um die Zulassung der wiederverheirateten Geschiedenen zum heiligen Sakrament der Eucharistie hört man ständig, die Orthodoxen hätten mit ihrer ‚Oikonomia’ eine Praxis, die man doch übernehmen könne.

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Eintrag vom 2015-03-24

Drei neue Subdiakone

Just am Frühlingsanfang, am vergangenen Samstag, weihte der Generalobere der Priesterbruderschaft St. Pius X., Bischof Fellay, im Priesterseminar Zaitzkofen bei herrlichem Wetter drei Subdiakone. Zwei von ihnen sind Deutsche, einer Spanier.

In der Predigt stellte er die Reinheit als die bestimmende Forderung an die Weihekandidaten heraus: Wie das Licht überall Helligkeit verbreitet und jede Finsternis vertreibt, so muss alles Sündhafte vom zukünftigen Subdiakon weichen und die Seele mit Gnade erfüllt werden. Mit dieser Weihestufe, die in der modernen Kirche abgeschafft ist, verspricht der junge Levit ständige Keuschheit und nimmt die Verpflichtung zum Breviergebet im Namen der Kirche auf sich.

Die drei jungen Männer sollen nun an der Pfingstvigil die Gnade des Diakonats empfangen, um dann im Sommer 2016 durch die Handauflegung des Bischofs Priester vor dem Herrn zu sein.

Gegenwärtig studieren in Zaitzkofen 29 junge Leute aus 11 Nationen. Dazu kommen zwei Priesterstudenten aus Ungarn und Kroatien, die hier ihre Studien vervollständigen. In Kürze wird eine interessante Film-Präsentation auf der Internetseite des Seminars einzusehen sein.

Lesen Sie hier die Predigt von Mgr. Fellay


Eintrag vom 2015-02-26

Wallfahrt nach Prag

Am Dienstag, dem 3. Februar, brach die ganze Gemeinschaft früh morgens mit dem Bus auf zu einer Wallfahrt zum Prager Jesuskind und zur Besichtigung dieser herrlichen Stadt. Hier erfährt man handgreiflich, was die Christenheit dereinst war. Am Tag darauf feierten wir beim Jesuskind das gesungene Amt. Am Abend waren wir wieder zurück in unserem geliebten Seminar. Am Freitag, dem 6. Februar wurden sodann die Vorlesungen des zweiten Semesters aufgenommen.


Eintrag vom 2015-02-6

Niedere Weihen / Einkleidung und Tonsur

Am Sonntag Septuagesima erteilte Bischof de Galarreta während eines Pontifikalamtes 9 Seminaristen die Niederen Weihen und am Fest Mariä Lichtmess kleidete er die im Herbst eingetretenen Kandidaten in die Soutane ein. Gleichzeitig nahm er durch die Erteilung der Tonsur die Seminaristen aus dem 2. Jahrgang in den Klerikerstand auf.

Lesen Sie hier die Predigten: Niedere Weihen / Einkleidung und Tonsur


Eintrag vom 2014-10-29

Internationale Wallfahrt nach Lourdes

Zur internationalen Christkönigs-Wallfahrt am letzten Sonntag im Oktober fuhren auch fast alle Seminarbewohner mit einem Bus nach Lourdes, um dort den 100. Jahrestag des Todes unseres Patrons St. Pius X. zu begehen. An allen drei Tagen fanden in der Basilika St. Pius X. Pontifikalämter, von unseren drei Bischöfen gehalten, statt; es wurden Vorträge in fünf Sprachen angeboten, nächtliche Anbetung, eine Lichterprozession sowie eine Sakramentsprozession mit dem anschließenden Krankensegen wurden abgehalten. Drei gnadenreiche Tage für alle Pilger – Deo gratias!

 

BJC/2015-01-10

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Eintrag vom 2014-10-10

Filmvortrag „Glaube in der Welt“ von P. Schmidberger

BJC/2014-11-07


Priester für morgen

Ein Film über Erbischof Lefebvre und sein Werk, die Priesterbruderschaft St. Pius X.

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