Aktuelles / Neues


Anlässlich der Einkleidung einer Postulantin in Göffingen

hielt Pater Repp eine sehr schöne Predigt über die Hingabe seiner selbst im Dienste Gottes. Lesen Sie hier die Ausführungen. mehr...


Stellungnahme des Generalhauses zu Amoris laetitia

Am 2. Mai hat das Generalhaus der FSSPX eine Stellungnahme zum päpstlichen Schreiben veröffentlicht. Lesen Sie sie hier...

 


Amoris laetitae - ein Sieg des Subjektivismus

von Pater Matthias Gaudron FSSPX

Lesen Sie hier den Text eines unserer Priester über das nachsynodale Schreiben des Papstes:

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Bischof Athanasius Schneider zu Amoris laetitia

Lesen Sie ebenfalls die sehr klare und hilfreiche Stellungnahme von Weihbischof Schneider:

http://www.katholisches.info/2016/04/26/bischof-athanasius-schneider-zu-amoris-laetitia-klaerungsbedarf-zur-vermeidung-einer-allgemeinen-verwirrung/


Robert Spaemann nimmt Stellung zu Amoris laetitia

Es war vorauszusehen, dass über das päpstliche Schreiben Amoris laetitia viel Tinte fließen würde... lesen Sie hier die sehr gute Stellungnahme des Philosophen Robert Spaemann:

http://de.catholicnewsagency.com/story/exklusiv-ein-bruch-mit-der-lehrtradition-robert-spaemann-uber-amoris-laetitia-0730


Einladung zur Priesterweihe              

 

Liebe Gläubige, liebe Freunde und Wohltäter,

die Priesterweihe im Seminar des heiligsten Herzens Jesu steht wieder vor der Tür: Am Fest Mariä Heimsuchung wird Bischof Fellay, unser verehrter Generaloberer, drei Kandidaten die Hand auflegen und sie für immer zu Priestern nach der Ordnung des Melchisedech weihen: 2 Deutsche und 1 Spanier. Ein weiterer Kandidat unseres Hauses, ein Italiener, wird wenige Tage zuvor, am Fest der Apostelfürsten, in Ecône die Stufen des Altares besteigen; er wird dort den nicht mehr rückgängig machbaren Schritt zusammen mit einem Landsmann zur Freude der Italienischen Gläubigen tun.

Von Herzen lade ich Sie im Namen der Mitbrüder und des ganzen Seminars zu dieser Festfeier am Samstag, dem 2. Juli 2016 um 9.00 Uhr im Schlosspark ein.

Sie ist die Krönung eines ganzen Jahres des Mühens um die Heranbildung gut geschulter, frommer und seeleneifriger Priester. Durch Ihre Anwesenheit oder wenigstens Ihre geistige Verbundenheit wird die geteilte Freude zur doppelten Freude. Kommen Sie darum zahlreich. Währenddessen wächst das Seminar: Seit Schuljahresbeginn haben sich über 30 Leute bei uns mit ihrem Interesse an der Ausbildung schriftlich oder durch einen Besuch gemeldet. Damit dürfen wir für den Herbst wieder eine schöne Zahl  von Neuanfängern erwarten. Sie sind dringend notwendig, denn „die Ernte ist groß, aber der Arbeiter sind wenige“.

Und unser gebenedeiter Herr wendet sich in diesem seinen Herzensanliegen auch an Sie, liebe Familien und junge Männer: „Bittet den Herrn der Ernte, dass er Arbeiter in seine Ernte sende“ (Lk 10,2). Wir brauchen inmitten der schleichenden Apostasie und des moralischen Tiefststandes, der Verwirrung und des Niedergangs wahre Seelsorger, Hirten, welche die schwachen Schafe stärken, die starken bewahren, die kranken heilen, die verletzten verbinden, die versprengten zurückführen, die verlorenen suchen (vgl. Ez 34) und nicht mit Bürokratismus oder falschen pastoralen Ratschlägen und Anweisungen die Herde noch vollends zerstreuen. Erflehen wir zusammen von der Vermittlerin aller Gnaden, der allmächtigen Fürsprecherin am Throne ihres Sohnes, von der allerseligsten Jungfrau Maria, viele heiligmäßige Priester und Ordensleute!

 

Zaitzkofen, am Fest des hl. Petrus Canisius, des zweiten Apostels Deutschlands,

27. April 2016

Pater Franz Schmidberger

Regens

 


Lieber junger Freund,

gerne möchte ich Sie zu einem mehrtägigen Aufenthalt vor dem 20. Juni 2016 hierher ins Seminar einladen. Falls Sie an einen Eintritt im Herbst denken, wäre es nämlich wichtig, dass Sie unsere Gemeinschaft aus der Nähe sähen, am Unterricht teilnähmen und das tägliche Programm miterlebten; ebenso würden wir Sie gerne näher kennenlernen.

Mit dem 20. Juni geht dann der Unterricht zu Ende, es folgen die Prüfungen und die Vorbereitungen auf die Priesterweihe am 2. Juli. Nach diesen reisen die Seminaristen in die Ferien und kehren erst am 17. September zurück. Der Eintritt für die Neuankömmlinge ist auf Samstag, den 8. Oktober 2016 festgesetzt.

Von Herzen wünsche ich Ihnen Gottes reichsten Segen und insbesondere die Gabe des Rates vom Heiligen Geist, um den richtigen Lebensweg zu treffen.

Mit priesterlichem Segensgruß, Ihr

Pater Franz Schmidberger

Regens


Predigt zum 4. Sonntag nach Ostern

Lesen Sie hier die hervorragende Predigt unseres jungen kroatischen Mitbruders und Priesterstudenten in unserem Seminar.

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Amoris laetitia

Wenige Tage vor der Veröffentlichung des nachsynodalen Schreibens "Amoris laetitia" hat Walter Kardinal Brandmüller eine bemerkenswerte Stellungnahme im Vorhinein abgegeben. Wir veröffentlichen sie hier im Wortlaut.

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Ansprache vor Neupriestern

Lesen Sie die sehr schöne Predigt von Bischof Vitus Huonder (Diözese Chur/Schweiz) anlässlich des Treffens mit den Priestern der letzten fünf Weihejahrgänge am Montag, dem 29. Februar 2016.

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Interview mit dem Generaloberen Mgr. Bernard Fellay

Um jeglichen Gerüchten zuvorzukommen, hat DICI ein Gespräch mit dem Generaloberen der Priesterbruderschaft geführt. Lesen Sie hier die Übersetzung.

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50 Jahre nach dem Konzil

Die evolutionistische Perspektive Kardinal Kaspers

Der Autor des folgenden Artikels, abbé Jean-Michel Gomis, ist Franzose und Distriktssekretär der Bruderschaft in Südamerika. Er übt seit 11 Jahren sein Amt in Argentinien aus. Der Artikel war in Nouvelles de Chrétienté erschienen und wir stellen Ihnen, liebe Leser, ihn hier in Übersetzung zur Verfügung, da wir ihn für sehr lesenswert halten.

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Neues Interview mit Bischof Schneider

Auch in diesem zweiten Interview spricht Seine Exzellenz Weihbischof Athanasius Schneider mit ebenso viel Mut und Klarheit, wie beim ersten Interview. Lesen Sie es hier.

 


Hier können Sie die Predigt von Bischof de Galarreta nachlesen:

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Festfeier im Priesterseminar Herz Jesu

Am vergangenen Samstag, dem 12. März, spendete Weihbischof Alfonso de Galarreta in Zaitzkofen zwei Seminaristen die  Subdiakonatsweihe – der eine ein Deutscher, der andere ein Tscheche. Zu der herrlichen Zeremonie mit dem gregorianischen Choral waren zahlreiche Gäste angereist.

In seiner Predigt hob der Bischof die Bedeutung dieser Weihestufe hervor: Die vier Niederen Weihen sind eine schrittweise Loslösung von der Welt. Das Subdiakonat, das darauf folgt, ist die vollkommene und endgültige Hingabe an Gott und seinen Dienst, an unseren Herrn Jesus Christus und seine Kirche. Folglich geht es um eine tiefe innere Erkenntnis Jesu Christi, daraus folgend um seine authentische Nachfolge und um die Vereinigung mit ihm durch die Mittlerschaft Mariens, die im Priester um im zukünftigen Priester ihren göttlichen Sohn als Hohenpriester formen will. „Unser Herr Jesus Christus ist für uns alles, wirklich alles“, wie der hl. Paulus sagt: „Er ist von Gott her zur Weisheit, zur Gerechtigkeit, Heiligung und Erlösung geworden“ (1 Kor 1,30).

Das anschließende Festmahl wurde durch schöne musikalische Einlagen bereichert.

Die beiden Weihekandidaten sollen schon an der Pfingstvigil die Gnade des Diakonats empfangen.


Interview mit Weihbischof Athanasius Schneider

FSSPX, Frauen und Fußwaschung, die Weihe Russlands, anti-pastorale Bischöfe und vieles mehr

Letzte Woche hat Rorate Caeli Seine Exzellenz, Weihbischof Athanasius Schneider, einen der prominentesten Prälaten, der für die Wiederherstellung der traditionellen lateinischen Messe und des Glaubens arbeitet, zu verschiedenen Themen befragt.

In diesem breitgefächerten Interview hat Seine Exzellenz seine Gedanken zu Themen dargelegt, die sich in dieser Zeit der großen Krise als kritisch für die Kirche erweisen. Lesen Sie hier das Interview:

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(Die Übersetzung aus dem Englischen wurde von S. E. Weihbischof Schneider überprüft und gutgeheißen.)


Jubiläumswallfahrt

Am vergangenen Sonntag, dem ersten der Fastenzeit, machte sich das Priesterseminar Herz Jesu in Zaitzkofen am Nachmittag nach Regensburg auf, um den Jubiläumsablass des Heiligen Jahres zu gewinnen. Die Wallfahrt begann im Dom mit einigen ermunternden Worten des Regens und dem Singen der Allerheiligenlitanei. Dann führte die feierliche Prozession zur Karmelitenkirche, um die Heilige Pforte zu durchschreiten. Dadurch wird angedeutet, dass man Schuld und Sünde, aber auch die Welt mit ihren Verführungen hinter sich lässt und im Heiligtum Gottes Wohnung bezieht. Viele Menschen am Straßenrand schauten beeindruckt, aber auch neugierig auf den ungewöhnlichen Zug.

In der Karmelitenkirche selbst sang die Gemeinschaft das Credo, betete das Vater unser, das Ave Maria und versäumte auch nicht, ihren Patron, den hl. Pius X., anzurufen. Mit dem priesterlichen Segen fand das denkwürdige Ereignis seinen Abschluss.

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Predigt zur Einkleidung und Erteilung der Tonsur

Lesen Sie hier die Predigt von Mgr. Tissier de Mallerais, gehalten am 2. Februar im Priesterseminar Herz Jesu.

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Festfeier im Priesterseminar Herz Jesu in Zaitzkofen

Der gestrige Tag, das Fest Mariä Lichtmess, war wie jedes Jahr ein Höhepunkt im Seminarleben: Mgr. Tissier de Mallerais nahm die Kerzenweihe vor, kleidete anschließend im Pontifikalamt 9 Seminaristen in die Soutane ein und spendete 7 anderen die Tonsur. Die Herkunft der 16 Seminaristen unterstreicht den internationalen Charakter des Hauses: 4 Deutsche, 3 Österreicher, 3 Tschechen, 2 Polen, 1 Russe, 1 Litauer, 1 Franzose, 1 Südafrikaner. In der herrlichen Predigt betonte der Bischof die Bedeutung der Soutane: Sie ist ein Glaubenszeugnis ihres Trägers für das katholische Priestertum, eine Predigt für die Menschen und eine Herausforderung für die unter der Herrschaft der Sünde stehenden Welt. Viele Priester hätten nach dem II. Vatikanischen Konzil ihr Amt aufgegeben, weil sie nicht mehr die Verbindung zum Geist der Ordenstugenden sahen und das hl. Messopfer nicht mehr als das Opfer des armen, reinsten und ganz heiligen, demütigen Ewigen Hohenpriesters verstanden.  Viele Gäste waren vor allem auch aus den Ländern Osteuropas angereist, 200 Angehörige und Freunde der Seminaristen nahmen am Festessen teil.

Am heutigen Tag spendete der Bischof wiederum im Rahmen eines Pontifikalamtes 7 Seminaristen die Niederen Weihen und erklärte in seiner katechetischen Predigt die Bedeutung dieser Stufen hin zum Opferaltar: Der Ostiarier oder Türhüter muss den Geist des Bösen vom Heiligtum Gottes fernhalten, der Lektor trägt die Lesungen des Alten Testamentes vor und unterscheidet so die Wahrheit vom Irrtum und der Lüge. Der Exorzist treibt die Teufel aus den Leibern der Besessenen aus und überwindet durch die Heiligkeit des Lebens die Laster in den Seelen. Der Akolyth soll das Licht der Welt sein und die Kännchen mit dem Wein und Wasser für das hl. Messopfer reichen und so schon an diesem in entfernter Weise teilhaben. Diese Niederen Weihen, von Papst Paul VI. zusammen mit dem Subdiakonat abgeschafft, bzw. in einfache Dienste umgewandelt, sind eine Entfaltung des einen Priestertums Jesu Christi. Sie schreiben sich harmonisch in die Studienjahre des Anwärters ein und helfen so gnadenhaft, die priesterliche Seele in ihm reifen zu lassen.

Zaitzkofen, den 3. Februar 2016

 



Ansprache bei der Beerdigung von Professor Dr. Walter Hoeres

am 26. Januar 2016 in der Aussegnungshalle des Friedhofs Frankfurt-Bockenheim von Pater Franz Schmidberger

 

Verehrte Trauergemeinde,

in Trauer und Schmerz umstehen wir die sterbliche Hülle des verehrten Herrn Professor Hoeres, den Gott trotz des gesegneten Alters ganz unerwartet aus dieser Welt abberufen hat.

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Franziskus-Effekt?

Um den Franziskus-Effekt – nach der Wahl von Kardinal Jorge Bergolio auf den päpstlichen Thron fast in aller Munde – ist es in letzter Zeit still geworden. Gemeint ist mit diesem Wort eine neue Freude an der Kirche, ein Aufbruch, eine Begeisterung für das religiöse Leben unter dem jetzigen Pontifex.

Sieht man die Teilnehmerzahlen bei den päpstlichen Audienzen an, so versteht man recht gut dieses verlegene Schweigen: Bei 30 Audienzen des Jahres 2013 waren es 1 548 500 Pilger; 2014 waren es bei 43 Audienzen 1 199 000; im Jahr 2015 waren es bei 27 Audienzen 400 100 Personen. Also ist der Durchschnitt an Personen pro Audienz der folgende:

2013: 51 617

2014: 27 883

2015: 14 818

Anders gesagt, jedes Jahr fällt die Gegenwart der Gläubigen auf dem Petersplatz um die Hälfte gegenüber dem vorausgehenden Jahr.

Wie kommt es zu dieser Abnahme? Hätte sie vielleicht mit dem Verdrängen der Heilssendung der Kirche zugunsten des Umweltschutzes, mit dem Flirt mit allen Kirchengegnern, Kirchenfeinden, Sekten und falschen Religionen, mit der Unsicherheit bezüglich der Kommunion für geschiedene „Wiederverheiratete“, mit der Unklarheit in der Haltung gegenüber praktizierter Homosexualität zu tun? Wir glauben es. Auch das Heilige Jahr hat bisher keine Wende gebracht, im Gegenteil: Die Reihen werden immer leerer.

Franziskus-Effekt?

Im Gegensatz zu dieser Verunsicherung liegt unsere ganze tägliche Freude in der Einzigartigkeit und Absolutheit der katholischen Religion, im leuchtenden Aufscheinen ihrer unveränderlichen Lehre, in der Schönheit und geistigen Fruchtbarkeit unseres Glaubens. Christus heri et hodie, ipse et in saecula – Christus bleibt derselbe gestern und heute und in Ewigkeit (Hebr 13,8).

Zaitzkofen, den 21. Januar 2016
P. Franz Schmidberger
Regens

 


Ignatianische Exerzitien für Männer

Vom 26. - 31. Dezember fanden im Seminar die Männerexerzitien statt, die sich immer großer Beliebtheit erfreuen und mit 41 Teilnehmern sehr gut besetzt waren. Einer der Teilnehmer konvertierte im Laufe des Kurses vom Protestantismus zum katholischen Glauben und wurde sub conditione getauft - immer ein bewegendes Ereignis! Auf dem Foto fehlen leider schon zwei Teilnehmer:


40jähriges Priesterjubiläum von Pater Franz Schmidberger