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Briefe und Bücher / Wochenbrief Nr. 17 aus 2008 DruckversionDruckversion  
Zaitzkofen, den 8. November 2008
 
1 Million Rosenkränze für den Papst!
 
Liebe Gläubige!

Der Generalobere der Priesterbruderschaft St. Pius X. rief am Christkönigsfest in Lourdes die Pilgerschar zu einem Rosenkranz-Kreuzzug auf. Er bat die Gläubigen, bis Weihnachten eine Million Rosenkränze für den Papst zu beten, um von ihm die Aufhebung des schmählichen Exkommunikationsdekrets gegen Erzbischof Lefebvre zu erwirken. Nachfolgend finden Sie in Übersetzung den Abschnitt seiner Predigt, in welchem er seinen Aufruf erklärt:

„Wir möchten heute zu einem neuen Rosenkranz-Kreuzzug aufrufen. Der bereits vor zwei Jahren lancierte Gebets-Kreuzzug hatte zum Ziel, durch die Fürbitte U.L. Frau vom Heiligen Vater die Erfüllung der ersten Vorleistung (préalable) – wie wir sie bezeichnen – zu erlangen, dass nämlich die traditionelle Messe in der Kirche ihr Heimatrecht wiederfinde. In der Tat wurde dieses Recht durch das Motu Proprio wieder bekräftigt, und es gibt sogar in Rom Stimmen, die dies dem Rosenkranzgebet zuschreiben. Im Vertrauen auf die Gottesmutter … appellieren wir erneut an Ihre Großherzigkeit, liebe Gläubige. Bitten wir die heiligste Jungfrau Maria, dass sie uns die zweite Vorleistung gewähre: die Aufhebung des Exkommunikationsdekrets. Darum laden wir Sie ein, bis Weihnachten wiederum eine Million Rosenkränze zu beten, die wir dann dem Papst mit Nachdruck darbieten wollen. Wenn wir diese Aufhebung erbitten, so geschieht es aus zwei Gründen, die von unterschiedlicher Wichtigkeit sind:

Der erste Grund: … Wie Sie wissen wird das Argument der Exkommunikation oft von den „Progressisten“ verwendet als einfaches Mittel, um nicht in die Diskussion einzutreten, um nicht auf unsere Argumente zu hören und deren Gehalt objektiv einzuschätzen. In der Tat sind die schwerwiegenden Fragen, die wir ihnen stellen, durch das schneidende Wort „Ihr seid exkommuniziert“ leicht aus dem Weg geräumt.

Das zweite – bedeutsamere – Motiv besteht darin, dass diese Exkommunikation nicht so sehr sechs Personen betroffen hat (Mgr. Lefebvre, Mgr. de Castro-Mayer und die vier geweihten Bischöfe). Mgr. Lefebvre verkörperte nämlich ein Haltung, und wir können sagen, dass diese im wahrsten Sinne katholische Haltung sich offenbarte in seiner Anhänglichkeit an den geoffenbarten Glaubensschatz sowie an alles, was von Unserem Herrn seiner Kirche geschenkt und von Generation zu Generation weitergegeben wurde, nämlich die Tradition. Es handelt sich nicht um eine versteinerte Anhänglichkeit oder um eine tote Treue, sondern darum, von der Vergangenheit die Grundsätze und Lehren des Lebens zu sammeln, um heute zu leben, denn die Wahrheit, Gott, steht über den Zeiten. Der Glaube ändert sich nicht, ebenso wenig ändern sich die übernatürlichen Grundsätze der Kirche. Diese Exkommunikation hatte zur Folge, dass alle jene, die in ihrem Handeln in irgendeiner Weise eine Anhänglichkeit an die Vergangenheit zum Ausdruck bringen, mehr oder weniger als „Lefebvristen“ bezeichnet werden. Und diese katholische Haltung, welche für das Sein und die Fortdauer der Kirche absolut notwendig ist, wurde exkommuniziert! Wir bitten darum den Heiligen Vater, der kraft seines Amtes das Gute für die Kirche wollen muss und folglich auch dieses katholische Sein wollen muss, welches durch das Exkommunikationsdekret getroffen wurde, um die Aufhebung dieses Dekrets.

Wir könnten unzählige Beispiele zitieren für diese Exkommunikation der Tradition. Wir sehen viele Priester und Seminaristen, welche Anfänge eines Verhaltens in Richtung Bewahrung des traditionellen Geistes aufwiesen, und sofort erhielten sie dieses entehrende Etikett. Ich erinnere mich an einen brasilianischen Monsignore in Rom, der mir erzählte, wie er im Seminar eines Tages auf die „verschrobene“ Idee kam, ein schwarzes Hemd anzuziehen, und das hatte genügt, um als „Lefebvrist“ bezeichnet zu werden! – Oder ein anderer Priester, diesmal auf den Philippinen, wurde jahrelang ständig von einer Stelle zur anderen versetzt, weil er zu konservativ war. Er las indes die neue Messe, wollte es aber würdig tun. Das war schon zu viel. Auch er war ein „Lefebvrist“! Nach Jahren sagte er sich: ‚Jetzt muss ich doch wissen, was das bedeutet.’ Schlussendlich fand er zu uns!“

Auf unserem Bücherstand finden sie Listen, in welchen Sie die Anzahl Ihrer in diesem Anliegen gebeteten Rosenkranzgesätze eintragen können, und welche Sie uns bitte bis Weihnachten abgeben oder direkt an den Distriktsitz in Stuttgart senden möchten.

P. Stefan Frey
Sonntag,
16. November 2008:
Fußwallfahrt zur Pfarrkirche Westen
(Gemeinde Mallersdorf-Pfaffenberg)
 
Sonntag,
30. November 2008:
Familiensonntag mit St. Nikolausfeier
ca. 11:40 Uhr
(nach dem Hochamt)
Vortrag über Erziehung
(Gleichzeitig werden die Kinder betreut, bzw. wird Katechismusunterricht gehalten)
12:30 Uhr Gemeinsames Mittagessen
(Anmeldungen sind erwünscht, da das
Seminar eine kräftige Suppe anbietet.)
anschließend: Nikolausfeier
 
Gottesdienstordnung für die Zeit vom 9.11.2008 bis 23.11.2008

So

9.11.

Fest der Weihe der Erzbasilika des allerheiligsten Erlösers – II. class.

 

8:00

Uhr hl. Messe

 

 

kein Glaubenvortrag!

 

10:00

Uhr lev. Hochamt

 

17:00

Uhr Vesper mit Sakramentsandacht

Mo

10.11.

Fest des hl. Andreas Avellinus, Bekenners; Gedächtnis der hll. Tryphon, Respicius und der Jungfrau Nympha, Martyrer

 

7:15

Uhr hl. Messe

 

17:15

Uhr Abendmesse

 

18:30

Uhr Rosenkranz

Di

11.11.

Fest des hl. Martin von Tours, Bischofs und Bekenners;  Gedächtnis des hl. Mennas, Martyrers

 

7:15

Uhr Kommunitätsmesse

 

17:15

Uhr Abendmesse

 

18:30

Uhr Rosenkranz

Mi

12.11.

Fest des hl. Martin I., Papstes und Martyrers

 

7:15

Uhr stille hl. Messe

 

17:15

Uhr Abendmesse

 

18:30

Uhr Rosenkranz

Do

13.11.

Fest des hl. Didacus, Bekenners

 

7:15

Uhr Kommunitätsmesse

 

17:15

Uhr Abendmesse

 

18:30

Uhr Sakramentsandacht

Fr

14.11.

Fest des hl. Josaphat, Bischofs und Martyrers

 

7:15

Uhr Kommunitätsmesse

 

17:15

Uhr Abendmesse

 

18:30

Uhr Kreuzweg

Sa

15.11.

Fest des hl. Albertus Magnus, Bischofs, Bekenners und Kirchenlehrers

 

7:15

Uhr Kommunitätsmesse

 

17:15

Uhr Abendmesse

 

18:30

Uhr Rosenkranz

So

16.11.

Sechster nachgeholter Sonntag nach Erscheinung – II. class.

 

8:00

Uhr hl. Messe

 

9:00

Uhr Glaubensvortrag

 

10:00

Uhr lev. Hochamt

 

17:00

Uhr Vesper mit Sakramentsandacht

Mo

17.11.

Fest des hl. Gregor des Wundertäters, Bischofs und Bekenners

 

7:15

Uhr Kommunitätsmesse

 

17:15

Uhr Abendmesse

 

18:30

Uhr Rosenkranz

Di

18.11.

Kirchweihfest der Basiliken St. Peter und St. Paul

 

7:15

Uhr Kommunitätsmesse

 

17:15

Uhr Abendmesse

 

18:30

Uhr Rosenkranz

Mi

19.11.

Fest der hl. Elisabeth von Thüringen, Witwe; Gedächtnis des hl. Pontianus, Papstes und Martyrers

 

7:15

Uhr stille hl. Messe

 

17:15

Uhr Abendmesse

 

18:30

Uhr Rosenkranz

Do

20.11.

Fest des hl. Felix von Valois, Bekenners

 

7:15

Uhr Kommunitätsmesse

 

17:15

Uhr Abendmesse

 

18:30

Uhr Sakramentsandacht

Fr

21.11.

Fest Mariä Opferung

 

7:15

Uhr Kommunitätsmess

 

17:15

Uhr Abendmesse

 

18:30

Uhr Kreuzweg

Sa

22.11.

Fest der hl. Cäcilia, Jungfrau und Martyrin

 

7:15

Uhr Kommunitätsmesse

 

17:15

Uhr Abendmesse

 

18:30

Uhr Rosenkranz

So

23.11.

Vierundzwanzigster und letzter Sonntag nach Pfingsten – II. class.

 

8:00

Uhr hl. Messe

 

9:00

Uhr Glaubensvortrag

 

10:00

Uhr lev. Hochamt

 

17:00

Uhr Vesper mit Sakramentsandacht

Beichtgelegenheit: An Sonn- und Feiertagen ab 7:45 Uhr und auf Anfrage

Katechismus-Unterricht: sonntags von 9:00 – 9:45 Uhr

 
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