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Zaitzkofen, 10. Okt. 2009 |
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| Pius X. und der liturgische Gesang |
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Liebe Gläubige! |
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Seit vielen Jahren ist es in unserem Priesterseminar schöne Tradition, im Oktober, wenn die neuen Seminaristen von ihren Eintrittsexerzitien zurückkehren, die äußere Feier des Patrons unserer Bruderschaft, des hl. Pius X. zu begehen (bedingt durch die Tatsache, dass der eigentliche Festtag am 3. September stets in die Ferienzeit fällt). Die diesjährige Festfeier am kommenden Sonntag möchte ich zum Anlass nehmen, eines der ersten großen Anliegen des hl. Papstes nach seiner Thronbesteigung zu beleuchten, nämlich die Sorge um die Schönheit und Würde des liturgischen Gesanges. Zu seiner Zeit war die Kirchenmusik von ihrer früheren Höhe herabgesunken. Profane und theatralische Melodien hatten den gregorianischen Gesang verdrängt. Das Volk wurde durch diese Art von Kirchenmusik von der heiligen Handlung abgelenkt und fand keinen Zugang mehr zum Geiste der Liturgie. Pius X. wollte auf diese Missstände ohne Zögern reagieren. Bereits am 22. November 1903, kaum 4 Monate nach seiner Thronbesteigung, erließ er das Motuproprio „Inter Pastoralis Officii“, das er gewissermaßen als das „Gesetzbuch der Kirchenmusik“ verstanden wissen wollte. |
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Er erläutert darin u. a. den Zweck und die Bedeutung der Kirchenmusik und deren besondere Eigenschaften, vor allem die Heiligkeit und Güte der Form wie auch die Allgemeinheit (universitas). Diese Eigenschaften fänden sich nun aber im höchsten Grade beim Gregorianischen Choral, weshalb dieser der Gesang der Römischen Kirche schlechthin sei. „Ihn allein hat sie von den Vätern des Altertums übernommen, ihn hat sie mit größter Sorgfalt viele Jahrhunderte hindurch in den liturgischen Büchern behütet. Sie bietet ihn als den ihrigen unmittelbar den Gläubigen dar, sie schreibt ihn allein in einigen Teilen der Liturgie vor.“ |
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Der Gregorianische Choral ist nach dem hl. Pius X. „höchstes Ideal“ und „einzigartiges Vorbild“ aller Kirchenmusik, so daß man mit Recht das allgemeine Gesetz aufstellen könne: „Eine Kirchenkomposition ist umso mehr kirchlich und liturgisch, je mehr sie sich in ihrer Anlage, ihrem Geist und ihrer Stimmung dem Gregorianischen Gesang nähert; umgekehrt ist sie umso weniger des Gotteshauses würdig, als sie sich von diesem Vorbilde entfernt.“ |
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Daher ist es der rege Wunsch des Papstes, dass gerade diese altehrwürdigen Weisen bei den gottesdienstlichen Funktionen in reichem Ausmaß wieder verwendet werden: „Alle mögen davon überzeugt sein, dass der Gottesdienst nichts an Glanz verliert, auch wenn er nur von dieser Musikart begleitet ist.“ Insbesondere beim Volk soll der Gregorianische Choral wieder eingeführt werden, „damit die Gläubigen an der Feier des Lobes Gottes und der heiligen Geheimnisse wieder tätigeren Anteil nehmen, so wie es früher der Fall war“, und auf diese Weise „der wahre christliche Geist wieder in jeder Weise bei allen Gläubigen aufblühe“.
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Dieses Anliegen des hl. Pius X. wurde auch von seinen Nachfolgern immer wieder in Erinnerung gerufen und vor allem den Diözesanbischöfen ans Herz gelegt. So schreibt etwa Pius XI.: „Die Gläubigen sollen wieder mit tätiger Anteilnahme dem Gottesdienste sich anschließen. … Es ist wirklich hochnotwendig, dass die Gläubigen nicht als Außenstehende und stumme Zuschauer, sondern, ganz von der Schönheit der Liturgie erfasst, so den heiligen Handlungen beiwohnen, dass sie ihre Stimme im Wechselgesang mit dem Priester und dem Sängerchor nach den gegebenen Vorschriften abwechseln“ (Divini Cultus Sanctitatem, vom 20.12.1928, Nr. 9). |
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Liebe Gläubige, ermutigt durch diese Mahnungen der Päpste sollen wir alle – jeder nach seinen Fähigkeiten – mit Eifer und Hingabe in die liturgischen Gesänge einstimmen. Die rege Teilnahme am Gesang wird aber nicht nur die persönliche Frömmigkeit und Andacht fördern, sondern auch zur Verschönerung der Liturgie beitragen. Wenn der Gottesdienst hier auf Erden ein Abbild der himmlischen Liturgie ist, sollen wir dann nicht unser Bestes geben, um mit den himmlischen Chören zu wetteifern?
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Um diesen wahrhaft heiligen Eifer zu beleben und die Liebe zum gregorianischen Choral neu zu wecken, werden in nächster Zukunft einige Vorträge über dieses Thema gehalten werden. Am kommenden Sonntag, zur Festfeier des hl. Pius X., wird Herr P. Amselgruber den Anfang machen und (anstelle es üblichen Glaubensvortrags) über die Ursprünge und die Geschichte des gregorianischen Chorals sprechen. Zudem wird dafür gesorgt sein, dass allen Gottesdienstbesuchern Choralbüchlein zur Verfügung stehen, die es ihnen ermöglichen, die Choralmessen mitzusingen. Möge so in unserem Seminar die Schönheit der Liturgie mehr und mehr dazu beitragen, uns, aber auch Außenstehende, die „zufällig“ sich zur Sonntagsmesse einfinden, die Herrlichkeit des ewigen himmlischen Lobpreises erahnen und unsere Herzen in Sehnsucht zu den himmlischen Gütern entbrennen zu lassen. |

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P. Stefan Frey |
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| Monatliche Fußwallfahrt: Sonntag, 18.Okt. 2009 zur Wallfahrtskirche St. Ottilia in Hellring |
Gerne laden wir unsere Gläubigen auch in diesem Schuljahr zu den Fußwallfahrten, die mehr oder weniger monatlich stattfinden und zum Ziel haben, für Berufungen und für die Heiligung der Berufenen zu beten. Die Abfahrt zum Startort der Wallfahrt ist jeweils um 14:00 Uhr vom Seminarhof. |
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Gottesdienstordnung für die Zeit vom 11.10.2009 bis 25.10.2009 |
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| So |
11.10. |
Neunzehnter Sonntag nach Pfingsten – II. class. |
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8:00 |
Uhr hl. Messe |
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9:00 |
Uhr Glaubensvortrag |
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10:00 |
Uhr lev. Hochamt |
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17:00 |
Uhr Vesper mit Sakramentsandacht |
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| Mo |
12.10. |
Wochentag |
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7:15 |
Uhr Kommunitätsmesse |
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17:15 |
Uhr Abendmesse |
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18:20 |
Uhr Sakramentsandacht mit Rosenkranz |
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| Di |
13.10. |
Fest des hl. Eduard, Königs und Bekenners |
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7:15 |
Uhr Kommunitätsmesse |
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17:15 |
Uhr Abendmesse |
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19:30 |
Uhr Lichterprozession mit Erneuerung der Weihe des Seminars an das Unbefleckte Herz Mariens, anschl. Sakramentsandacht |
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| Mi |
14.10. |
Fest des. hl. Kallistus I., Papstes und Martyrers |
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7:15 |
Uhr stille hl. Messe |
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17:15 |
Uhr Abendmesse |
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18:20 |
Uhr Sakramentsandacht mit Rosenkranz |
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| Do |
15.10. |
Fest der hl. Theresia von Avila, Jungfrau |
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7:15 |
Uhr Kommunitätsmesse |
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17:15 |
Uhr Abendmesse |
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18:20 |
Uhr Sakramentsandacht mit Rosenkranz |
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| Fr |
16.10. |
Fest der hl. Hedwig, Witwe |
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7:15 |
Uhr Kommunitätsmesse |
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17:15 |
Uhr Abendmesse |
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18:20 |
Uhr Sakramentsandacht mit Rosenkranz |
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| Sa |
17.10. |
Fest der hl. Margareta Maria Alacoque, Jungfrau |
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7:15 |
Uhr Kommunitätsmesse |
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17:15 |
Uhr Abendmesse |
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18:20 |
Uhr Sakramentsandacht mit Rosenkranz |
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| So |
18.10. |
Zwanzigster Sonntag nach Pfingsten – II. class.;
Weltmissionssonntag; Äußere Festfeier des hl. Papstes Pius X., Patrons der Priesterbruderschaft |
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8:00 |
Uhr hl. Messe |
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9:00 |
Uhr Vortrag: Ursprung und Geschichte des Gregorianischen Chorals |
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10:00 |
Uhr lev. Hochamt |
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17:00 |
Uhr Vesper mit Sakramentandacht |
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| Mo |
19.10. |
Fest des hl. Petrus von Alcántara, Bekenners |
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7:15 |
Uhr Kommunitätsmesse |
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17:15 |
Uhr Abendmesse |
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18:20 |
Uhr Sakramentsandacht mit Rosenkranz |
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| Di |
20.10. |
Fest des hl. Johannes Cantius, Bekenners |
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7:15 |
Uhr Kommunitätsmesse |
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17:15 |
Uhr Abendmesse |
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18:20 |
Uhr Sakramentsandacht mit Rosenkranz |
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| Mi |
21.10. |
Wochentag; Gedächtnis des hl. Hilarion, Abtes, sowie der hll. Ursula und Gefährtinnen, Martyrerinnen |
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7:15 |
Uhr ges. Requiem für die verstorbenen Freude und Wohltäter |
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17:15 |
Uhr Abendmesse |
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18:20 |
Uhr Sakramentsandacht mit Rosenkranz |
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| Do |
22.10. |
Wochentag |
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7:15 |
Uhr Kommunitätsmesse |
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17:15 |
Uhr Abendmesse |
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18:20 |
Uhr Sakramentsandacht mit Rosenkranz |
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| Fr |
23.10. |
Fest des hl. Antonius Maria Claret, Bischofs und Bekenners |
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7:15 |
Uhr Kommunitätsmesse |
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17:15 |
Uhr Abendmesse |
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18:20 |
Uhr Sakramentsandacht mit Rosenkranz |
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| Sa |
24.10. |
Fest des hl. Erzengels Raphael |
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7:15 |
Uhr Kommunitätsmesse |
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17:15 |
Uhr Abendmesse |
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18:20 |
Uhr Sakramentsandacht mit Rosenkranz |
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| So |
25.10. |
Christkönigsfest – I. class. |
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8:00 |
Uhr hl. Messe |
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9:00 |
Uhr Glaubensvortrag |
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10:00 |
Uhr lev. Hochamt, anschl. kurze Sakramentsandacht mit Erneuerung der Weihe des Menschengeschlechtes an das Heiligste Herz Jesu |
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17:00 |
Uhr 2. Vesper vom Fest |
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| Beichtgelegenheit: An Sonn- und Feiertagen ab 7:45 Uhr und auf Anfrage |
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| Katechismus-Unterricht: sonntags von 9:00 – 9:45 Uhr |
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