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Briefe und Bücher / Wochenbrief Nr. 11 aus 2007 DruckversionDruckversion  
Zaitzkofen, 16. Juni 2007

Der Wille Gottes in der Kleidung

Liebe Gläubige!

Ich erlaube mir, in diesem Wochenbrief ein heikles Thema anzuschneiden, das in Diskussionen oft hohe emotionale Wellen aufwirft. Es ist nicht ganz einfach, nüchtern und objektiv über Mode und Kleidung zu sprechen. Wo es jedoch geboten ist zu sprechen, wäre es nicht richtig, ein heißes Eisen liegen zu lassen, nur aus Angst, sich die Finger verbrennen zu können.

Nach einer Prophezeiung der seligen Jacinta von Fatima leben wir in einer Zeit, die in ihren Kleidungsmoden sich jeglichem christlichen Empfinden entfremdet und jedes Gefühl für Schamhaftigkeit und Schicklichkeit verloren hat. Für jeden gewissenhaften Christen stellt sich die Frage, wie er sich angesichts dieser Dekadenzerscheinung zu verhalten habe, um inmitten eines neuheidnischen Umfeldes dem Willen Gottes treu zu bleiben. Es ist darum gut, sich von Zeit zu Zeit an die einschlägigen Richtlinien der Kirche zu erinnern. Manchem erscheinen diese Regeln als eine Einschränkung der persönlichen Freiheit, doch man bedenke, dass allein die Wahrheit wirklich freimachen kann. Nicht die Verwirklichung des Eigenwillens oder das Ansehen bei den Menschen sind bleibende Werte, sondern allein das Wort Gottes bleibt in Ewigkeit. Der Wille Gottes soll uns in allen Lebensbereichen höchste Norm sein, dessen Beobachtung uns einst selig machen wird und bereits jetzt schon auf Erden Friede und Glück beschert.

Es geht der Kirche auch nicht darum, uns in der Art der Bekleidung an eine vergangene Epoche zu verhaften, denn sie hat eine überzeitliche Wahrheit zu verkünden, die sich dem Wandel der Moden entzieht und zu jeder Zeit das kulturelle Leben je neu prägen muss. Wir kleiden uns nicht mehr gleich wie im Mittelalter, doch soll die Art unserer Kleidung Ausdruck jener Gesinnungen sein, die eine christliche Seele beseelt: der Bescheidenheit, Schicklichkeit und des Geschmacks für das Schöne.

Folgender Artikel stammt von Abbé Alain Delagneau, dem langjähriger Leiter des Exerzitienwerkes der Priesterbruderschaft St. Pius X. in Frankreich. Bitte nehmen Sie diese Zeilen mit Wohlwollen auf. Sie wollen Ihnen helfen und Mut geben zum christlichen Zeugnis. Wir sind ja vom Heiland beauftragt, „Zeugen zu sein bis an die Grenzen der Erde“ (Apg 1,8). Damit ist nicht nur das verbale Bekenntnis unseres Glaubens gemeint, sondern auch das Zeugnis einer wahrhaft christlichen Lebenshaltung.

Mit priesterlichen Segensgrüßen
P. Stefan Frey
 
 

In allen Dingen und zu allen Zeiten muss der um Heiligkeit bemühte Christ sich immer dieselbe Frage stellen: Was will Gott von mir in diesen oder jenen Umständen?
Einige unter Ihnen sagen sich bei Anblick des behandelten Themas vielleicht: Es sei übertriebene Gesetztestreue, sich bei solchen Fragen aufzuhalten, das hieße einen engen Blick des christlichen Lebens zu haben. Man könne sehr gut den Moden der Zeit folgen und gleichzeitig ein höheres geistliches Leben führen als jene, welche den Gesetzen der Kirche folgen… Und abgesehen davon wären das zweitrangige Fragen.
Angesichts dieses Themas ist es klar, dass wir einen für viele sensiblen Punkt berühren. Es ist nicht meine Absicht, leidenschaftliche Streitereien zu nähren, sondern vielmehr Ihren Geist zu erleuchten und Ihnen zu helfen, Fortschritte zu machen im geistlichen Leben. Liegt nicht hier das Wesentliche? Es handelt sich also darum, die Dinge objektiv zu sehen, als ob wir gar nicht betroffen wären, um dann ehrlich zu prüfen, was wir zu ändern oder zu verbessern haben.

1. Erinnerung an einige Wahrheiten

Erstens sind wir soziale Wesen, und folglich beeinflusst unsere Haltung eine gewisse Anzahl von Personen. Umgekehrt sind wir beeinflusst von jenen Personen, mit welchen wir Kontakt haben. Darauf werden Sie mir antworten: „Ich kümmere mich nicht darum, was die anderen denken!“ Und da erlaube ich mir, Ihnen zu antworten: „Das ist falsch!“

Geben Sie zu: Wenn Sie mit jungen Damen in Hosen oder in kurzen Kleidern zusammen sind, wollen Sie nicht aus dem Rahmen fallen und sich nicht ausgrenzen, und so kleiden Sie sich ebenso. Niemand gibt zu, der Menschenfurcht unterworfen zu sein, aber wir müssen ehrlich anerkennen, dass wir es sind. Wir alle haben Mühe, „uns selber“ zu sein, und wir richten uns allzu oft nach den Vorstellungen der anderen.
Wenden Sie nicht ein, man dürfe sich nicht lächerlich machen, man könne nicht immer gegen die Moden sein, man solle sich nicht abkapseln… Es ist wahr, dass es Auswüchse und Übertreibungen gibt, von denen wir noch später sprechen. Und es ist auch wahr, dass es gefährliche Umstände gibt, welche Klugheit erheischen.

Aber die erste Schlussfolgerung, die ich ziehen möchte, ist die, dass ein Katholik von den anderen als Katholik wahrgenommen wird, und dass sein Beispiel jene ermutigen kann, die schwach sind, eine bescheidene, würdige und gefällige Kleidung in allen Umständen zu tragen. Es ist schon viel, ein gutes Beispiel zu geben in einer laxen Welt; das braucht Mut und Überzeugung. Sind Sie mit diesen Tugenden gewappnet?
Als zweites gilt es zu bedenken, dass die menschliche Person aus einem Körper und einer Seele zusammengesetzt ist. Infolgedessen sind die Akte des Körpers der Widerschein der Gesinnungen der Seele. Und folglich entspricht einer nachlässigen und unbescheidenen Kleidung eine oberflächliche und laue Seele. Das Handeln folgt dem Sein. Wenn man sich gehen lässt in seiner Kleidung, blockiert man sein geistliches Leben, oder verbleibt in einer gewissen Mittelmäßigkeit, welche uns verwundbar macht gegen die unheilvollen Einflüsse der Welt.

Manche werden einwenden: „Auch wenn ich weitgeschlitzte Röcke trage, so bete ich doch meinen Rosenkranz!“ – Vielleicht, aber der Rosenkranz stößt in der Hilfe, mehr mit Gott vereint zu werden, auf ein Hindernis. Alle übernatürlichen Tugenden sind zusammenhängend, das heißt, sie wachsen gleichzeitig, ähnlich wie die Finger einer Hand. Wenn Sie nun die Übung der Tugend der Bescheidenheit zurückweisen, ist der ganze übernatürliche Organismus blockiert. Das ist ähnlich wie beim menschlichen Körper: Entweder gibt es eine harmonische Entwicklung oder es gibt gar keine.
Die Anhänglichkeit an seinen Eigenwillen kostet darum sehr viel, und Sie sind das erste Opfer. Solange ein junger Mensch im geistlichen Leben nicht voranschreitet, riskiert er, dass er Entscheidungen trifft, die seiner Heiligung nicht förderlich sind (Freunde, Studien, Heirat…); und das wird ihm immer zustoßen, es sei denn, er hätte eine außerordentliche Gnade.
Beachten wir: Wenn eine Person guten Willens unwissend ist, von selbst aber, indem sie sich heiligt, nach und nach die gute Haltung entdeckt, oder, sobald man ihr erklärt, was löblich wäre, sich (mit einer gewissen Verwirrung) danach richtet, dann liegt in diesem Fall kein Hindernis für die Gnade vor.

2. Was lehrt uns Gott hinsichtlich der Bekleidung?

Seit der Erbsünde ist der Mensch verwundet durch die Begierlichkeit des Fleisches. Und da gibt es keine Ausnahme. Deshalb hat Gott die Bekleidung für die Menschen angeordnet. „Gott, der Herr, machte Adam und seiner Frau Fellröcke und bekleidete sie“, sagt uns die Genesis; und er hat in die Seele die Tugend der Bescheidenheit eingegossen. Infolgedessen müssen wir den Sinn für die Bekleidung bewahren, welchen Gott uns lehrt: Sich selbst und die anderen beschützen vor der Begierlichkeit des Fleisches, welche vor allem durch den Augensinn und den Tastsinn geweckt wird. Die Bekleidung ist also nicht eine Frage der Temperatur oder der Mode, sondern eine Buße und ein Schutz gegen die Sünde. Außerdem muss unsere Kleidung immer und überall anständig sein, um nicht die Sinnlichkeit zu wecken: zuhause wie außer Haus, im Sommer wie im Winter.

Die Bekleidung, welche Ausdruck der Bescheidenheit ist, beschützt und erleichtert also die Keuschheit für sich selber und für die anderen. Wer durch aufreizende Kleidung seinen Nächsten zu Fall bringt, hat Anteil an dessen Sünde mit derselben Schwere, weil er der ausschlaggebende Grund war für seinen Fall. „Jeder, der eine Frau lüstern ansieht, hat in seinem Herzen schon Ehebruch mit ihr begangen“ (Mt 5,28). Und die Frau kann das durch ihre unanständige Kleidung sehr wohl provozieren.
Welches ist also der Wille Gottes, was die Kleidung der Frau betrifft? Gott drückt sich folgendermaßen aus durch den Mund des hl. Paulus: „Desgleichen sollen die Frauen in wohlanständiger Haltung erscheinen, sich mit Züchtigkeit und Sittsamkeit schmücken, nicht mit Haargeflecht, Gold- und Perlengeschmeide und kostbaren Kleidern“ (1 Tim. 2,9). Jedes Wort ist mit Bedacht gewählt.

Papst Pius XII. sagt: „Dem Nutzen unseres Körpers müssen wir das Wohl der Seele des Nächsten vorziehen.“ Unser Verhalten muss also geleitet werden von der Nächstenliebe, und nicht von unserer Bequemlichkeit und von der Mode. Was will das heißen in der Praxis?

1) „Oben nicht zu tief, unten nicht zu hoch.“
Verboten sind:   
   -   tiefe Ausschnitte
   -   nackte Schultern, zu kurze Ärmel
   -   Miniröcke; Wickelröcke, welche sich beim Gehen öffnen
   -   hochgeschlitzte Röcke
Als Regel für den Rock gilt: er muss genügend lang sein, sodass auch beim Sitzen die Knie bedeckt sind.

2) Die Diskretion hinsichtlich der Formen des Körpers
Eng anliegende T-Shirts, Pullover, Blusen oder Hosen, welche die Formen des Körpers betonen, muss man verbieten. Diese Anmerkung gilt sowohl für die Männer wie auch für die Frauen.

3) Keine durchsichtigen Kleidungsstücke
Im Sommer sind zahlreiche Stoffe durchsichtig wegen fehlendem Futterstoff. Es liegt an den Frauen, sich gegenseitig darauf hinzuweisen, denn es ist gut möglich, dass sie sich dessen nicht bewusst sind. Aber die Gelegenheit zur Sünde bleibt deswegen nicht weniger bestehen.

Anmerkung:

Sobald man eingesehen hat, dass dieses oder jenes Kleidungsstück nicht dem Willen Gottes entspricht, muss man sich seiner entledigen oder es abändern. Wenn man das nicht macht, wird man es bei einer mondänen Veranstaltung oder während einer Zeit der Trostlosigkeit wieder hervorholen und sich aufs Neue daran gewöhnen, indem man sich zuredet: „Das ist jetzt auch nicht so schlimm“, „das ist modisch…“
Vergessen wir nicht: Wenn wir im geistlichen Leben zurück schreiten, haben wir die Tendenz, unsere Lauheit zu rechtfertigen, indem wir auf jene blicken, die weniger gut sind. Wenn wir hingegen Fortschritte machen im geistlichen Leben, schauen wir auf jene, welche tugendhaft und besser sind als wir.

3. Was ist von der Mode zu halten?

Wie immer hat die Kirche, durch Grundsätze geleitet, eine ausgeglichene Haltung, die aber zu jeder Zeit realistisch ist.
Muss man, um ein guter Katholik zu sein, sich abkapseln, und wie aus einer anderen Epoche erscheinen? Papst Pius XII. antwortet sehr gut auf diesen Einwand auf eine Weise, die uns überraschen wird:
„Mode und Anstand müssen zusammen gehen, wie zwei Schwestern, weil beide Wörter dieselbe Etymologie haben: ‚modus’ bezeichnet das richtige Maß, über welchem man nicht mehr vernünftig ist… Gott verlangt von uns nicht, dass wir außerhalb unserer Zeit leben, dass wir uns lächerlich machen, indem wir uns kleiden gegen den Geschmack unserer Zeitgenossen.
Die Mode an sich ist nicht tadelnswert: sie ist bedingt durch die gesellschaftliche Natur des Menschen, welche in Harmonie mit den Zeitgenossen zu leben wünscht. Gott erinnert uns an folgendes: Die Mode ist nicht und kann nicht die höchste Richtschnur sein für unser Verhalten. Man muss alles abweisen, was der Reinheit, der Bescheidenheit und der Schönheit schaden könnte.“

So ist es vorstellbar, sich der Mode entsprechend mit langen Röcken zu bekleiden, welche nicht zu schmal und somit eng anliegend sind, und leicht geschlitzt, sodass die Knie trotzdem bedeckt bleiben.

Beachten wir einen wichtigen Begriff, welchen Papst Pius XII. unterstreicht und worauf man heute viel Anstrengung verwenden muss: die Schönheit. Betrachten wir Gott in seinen Werken. Er hat jedes von ihnen mit Schönheit bekleidet, und man wird nicht müde, seine Werke mit Freude und Bewunderung zu betrachten. Nichts an ihnen ist vernachlässigt oder ausgefallen. Die Schönheit ist die Kunst der Übereinstimmung der Farben und Formen, welche durch ihre Einfachheit und Diskretion angenehm sind für die Augen.

Das ist eine ganze Erziehung, welche heutzutage verloren geht! Man sieht 80-jährige Personen, welche mit Geschmack und Eleganz gekleidet sind, ohne sich gehen zu lassen. Das verrät an ihnen einen gewissen Adel der Seele. Ganz im Gegensatz dazu gibt es andere, junge oder weniger junge Leute, welche sich nicht im Geringsten um die Schönheit kümmern: nichts an ihnen ist gefällig; und oft genug ist die Kleidung düster und dunkel und ohne Geschmack.

Die Schönheit ist zudem ein Kennzeichen der christlichen Frau, welche ein Kind Gottes ist und welche etwas von der Schönheit Gottes widerspiegelt. Dass die heutige Welt den Sinn für die Schönheit verloren hat, ist eigentlich normal, weil sie Gott verloren hat. Aber die Katholiken müssten vermehrt bedenken, dass sie auf der Welt ein Abglanz der Vollkommenheiten Gottes sind – und folglich seiner Schönheit – ein Widerschein, der Gott ehrt.

4. Hosen für Frauen?

Manche werden sagen: „Es ist eine Frage der gesellschaftlichen Bräuche. Unsere Großmütter haben Röcke getragen, wir tragen Hosen, das ist nicht von Bedeutung. Und zudem fühlt man sich in Hose für gewisse Haushaltsarbeiten oder für Zugreisen wohler… Man hat im Winter wärmer. Man muss mit der Zeit gehen. Und zudem ist eine nicht eng anliegende Hose nicht unanständig…“
Was sagt Gott in der Heiligen Schrift? Wir haben ja begriffen, dass der Wille Gottes für unsere Heiligung ausschlaggebend ist. Im Buch Deuteronomium erinnert uns Gott an einige Verpflichtungen des Naturrechtes:
„Männergewand soll eine Frau nicht tragen, und ein Mann soll keine Frauenkleider anziehen; denn ein Greuel vor dem Herrn, deinem Gott, ist jeder, der solches tut“ (Deut. 22,5).

Gott will die Unterscheidung der Geschlechter durch die Kleidung. Es ist augenscheinlich, dass die Hose eine Männerkleidung ist; sie geziemt sich für die Frau nur sehr selten aufgrund deren andersartigen Form. Diese Gewohnheit unserer modernen Gesellschaft, dass Frauen Hosen tragen, ist eine Wirkung des Geistes der Gleichmacherei, und genau das verurteilt Gott.
Sicher gibt es Ausnahmen wie die hl. Jeanne d’Arc, welche im Gefängnis Männerkleidung trug, aber man weiß warum. Heutzutage kann man die gleiche Rechtfertigung finden für gewisse Studentinnen, für die öffentlichen Verkehrsmittel, für gewisse Berufstätigkeiten… In all diesen Fällen handelt es sich aber um eine Maßnahme der Klugheit in Bezug auf die Abweichungen der Welt. Aber man muss sich sagen, dass dies Ausnahmen bleiben müssen, welche man sich nur mit Bedauern gestattet, und sobald die Gefahr vorbei ist, zieht man sich wieder frauliche Kleidung an.

5. Hinweise für die Männer

Wir stellen gleicherweise eine Nachlässigkeit bei den Herren fest, welche eine Form des „Sich-gehen-lassens“ ist, ein Mangel an Respekt vor der eigenen Person und ein Mangel an christlicher Würde. Selbst im Sommer im eigenen Haus oder Garten sind kurze Hosen und Unterleibchen keine Bekleidung. Man darf sich nicht zu leicht auf die Hitze berufen, weil wir wissen, dass in den heißen Ländern während langer Zeit wollene Kleider getragen wurden, welche den ganzen Körper bedeckten. Korrekte Bekleidung war noch nie ein Hindernis für die Arbeit; alle Generationen, welche uns vorangegangen sind, können uns das bestätigen.
Die Nachlässigkeit der Männer liefert auch Argumente für die unanständige Frauenmode. Es ist also gleichzeitig eine Unterstützung der Tugend, wenn die Männer würdige Kleidung tragen. Natürlich ist für Buben unter 12 Jahren die Kleidung großzügiger: kurze Hosen (Bermudas)…

6. Kleidung an heiligen Orten

Es ist klar, dass beim Kirchbesuch unsere Kleidung noch würdiger, noch respektvoller sein muss, weil wir in das Haus Gottes, in die übernatürliche Welt eintreten. Und zudem ist die Sorge für die Kleidung eine Weise, sich auf das Heilige vorzubereiten. Der Respekt gegenüber Gott und dem Religiösen geht in unserer modernen Gesellschaft mehr und mehr verloren, und ich denke, dass der Mangel an Aufmerksamkeit hinsichtlich der Kleidung hier eine Rolle spielt.
Auch hier müssen wir ein Beispiel geben, und wir werden die ersten Nutznießer sein, weil Gott uns umso leichter erhören wird aufgrund unserer Ehrfurcht, mit der wir uns Ihm nahen. Das ist eine Anstrengung, die wir gemeinsam machen müssen, denn sobald mehrere Leute unwürdige Kleidung tragen, sind die anderen geneigt, diese nachzuahmen. Haben wir diesen Geist der Nächstenliebe; das Gute muss triumphieren!
Sicherlich handelt es sich nicht darum, jene allzu leicht zu richten oder zu kritisieren, welche keine ehrerbietige Kleidung tragen, sondern ihnen zu helfen, sich bewusst zu werden, dass sie im Vergleich zu den anderen Gläubigen auffallen. Dieses Phänomen bestätigt sich für die innere Sammlung, es muss sich auch für die Kleidung verwirklichen.

Wenn man diese Ratschläge gut befolgt, dann dient man Gott in Demut und Ehrfurcht, dann sucht man Gott zu gefallen, dann schreitet man fort in der Heiligkeit und bereitet in diesem Leben die Ewigkeit vor. Diese Gnade wünsche ich Ihnen allen.

Papst Pius XII.

 «Wenn Christinnen eine Ahnung hätten von Versuchung und Fall, die sie bei anderen durch ihre Kleidung verschulden, sie würden erschrecken vor ihrer Verantwortung! ...  
Seht ihr nicht, daß es eine Grenze gibt, die von keinem Einfall der Mode überschritten werden darf, weil sonst die Mode zum Verderben für die eigene Seele und für die der anderen wird?»

[Quelle: Faltblatt «Dein Kleid spricht ...» Freundeskreis Maria Goretti e.V., München]
 
Gottesdienstordnung für die Zeit vom 17.6.2007 bis 1.7.2007
Gottesdienstordnung für die Ferienzeit vom 2.7.2007 bis 15.9.2007

So

17.6.

Dritter Sonntag nach Pfingsten – II. class.

8:00

Uhr hl. Messe

9:00

Uhr Glaubensvortrag

 

10:00

Uhr lev. Hochamt

 

17:00

Uhr Vesper mit Sakramentsandacht

Mo

18.6.

Fest des hl. Ephrem des Syrers, Diakons, Bekenners und Kirchenlehrers; Gedächtnis der hll. Gervasius und Protasius, Martyrer

 

7:15

Uhr Kommunitätsmesse

 

17:15

Uhr Abendmesse

 

18:30

Uhr Rosenkranz

Di

19.6.

Fest der hl. Juliana von Falconieri, Jungfrau; Gedächtnis der hll. Markus und Marcellianus, Martyrer

 

7:15

Uhr Kommunitätsmesse

 

17:15

Uhr Abendmesse

 

18:30

Uhr Rosenkranz

Mi

20.6.

Wochentag; Gedächtnis des hl. Silvanus, Papstes und Martyrers

 

7:15

Uhr ges. Requiem für die verstorbenen Freude und Wohltäter

17:15

Uhr Abendmesse

 

18:30

Uhr Rosenkranz

Do

21.6.

Fest des hl. Aloisius von Gonzaga, Bekenners

 

7:15

Uhr Kommunitätsmesse

17:15

Uhr Abendmesse

 

18:30

Uhr Sakramentsandacht

Fr

22.6.

Fest des hl. Paulinus, Bischofs und Bekenners

 

7:15

Uhr Kommunitätsmesse

 

17:15

Uhr Abendmesse

 

18:30

Uhr Kreuzweg

Sa

23.6.

Vigil der Geburt des hl. Johannes des Täufers - II. class.

 

7:15

Uhr Kommunitätsmesse

 

17:15

Uhr Abendmesse

 

18:30

Uhr Rosenkranz

So

24.6.

Fest der Geburt des hl. Johannes des Täufers - I. class.; Gedächtnis des vierten Sonntags nach Pfingsten

 

8:00

Uhr hl. Messe

 

10:00

Uhr lev. Hochamt

 

17:00

Uhr Vesper mit Sakramentsandacht

Mo

25.6.

Fest des hl. Wilhelm, Abtes

 

7:15

Uhr Kommunitätsmesse

 

17:15

Uhr Abendmesse

 

18:30

Uhr Rosenkranz

Di

26.6.

Fest der hll. Johannes und Paulus, Martyrer

 

7:15

Uhr Kommunitätsmesse

 

17:15

Uhr Abendmesse

 

18:30

Uhr Rosenkranz

Mi

27.6.

Wochentag

 

7:15

Uhr stille hl. Messe

 

17:15

Uhr Abendmesse

 

18:30

Uhr Rosenkranz

Do

28.6.

Vigil der hll. Petrus und Paulus, Apostel – II. class.

 

7:15

Uhr Kommunitätsmesse

 

17:15

Uhr Abendmesse

 

18:30

Uhr Sakramentsandacht

Fr

29.6.

Fest der hll. Apostel Petrus und Paulus – I. class. Priesterweihe in
Ecône

 

6:50

Uhr lev. Hochamt

17:00

Uhr Abendmesse (in der Immaculata-Kapelle)

 

18:00

Uhr Erneuerung der Herz-Jesu Thronerhebung anschl. Vesper

Sa

30.6.

Kirchweihfest der Kathedrale von Regensburg – I. class.

 

9:00

Uhr Pontifikalamt von S.E. Mgr. Bernard Tissier de Mallerais mit Erteilung der Priesterweihe im Schlosspark

 

16:30

Uhr Pontifikalvesper mit Sakramentsandacht

So

1.7.

Fest des kostbaren Blutes unsres Herrn Jesus Christus – I. class.

 

7:30

Uhr Primiz des Neupriesters Martin Lenz in der Immaculata-Kapelle

 

9:30

Uhr Primiz des Neupriesters Marian Kowalski im Schlosspark

 

17:00

Uhr Vesper mit Sakramentsandacht

 

Beichtgelegenheit: An Sonn- und Feiertagen ab 7:45 Uhr und auf Anfrage

Katechismus-Unterricht: Sonntags von 9:00 – 9:45 Uhr

 
Gottesdienstordnung für die Ferienzeit
(2. Juli bis 15. September einschließlich)

Sonn- und Feiertage:

9:00  Uhr

hl. Messe mit Predigt

17:00 Uhr

Vesper

20:00 Uhr

Sakramentsandacht mit Rosenkranz

Werktags:

7:15 Uhr

hl. Messe

20:00 Uhr

Rosenkranz

Beichtgelegenheit in den Ferien:

An Sonn- und Feiertagen vor der hl. Messe und auf Anfrage

 
 
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