Pristerseminar Herz Jesu
Logo-Priesterseminar Herz Jesu Foto-Briefe und Büche

Home Spende Links Kontakt Anfahrt   Impressum Sitemap
Aktuell
Termine
Nachrichten
FSSPX
Wer sind wir
Erzbischof Lefebvre
Hl. Papst Pius X.
FAQs
Seminar Herz Jesu
Regens
Über das Priestertum
Brüder
Geschichte
Studium am Seminar
Das Leben im Seminar
Aufnahmebedingungen
Bildergalerie
Kloster Reichenstein
Briefe und Bücher / Wochenbrief Nr. 9 aus 2008 DruckversionDruckversion  
Zaitzkofen, den 10. Mai 2008

Platz für den Heiligen Geist!

 
Liebe Freunde und Wohltäter!

Außerordentliche Zeiten verlangen außerordentliche Mittel. Dass wir in außergewöhnlichen Schwierigkeiten leben, bedarf keines Beweises. Die Not ist riesengroß. Die Sittenlosigkeit ist zur Sintflut geworden. Das Antichristentum rüstet sich zu einem neuen Karfreitag. Gott soll ermordet werden! Es geht nicht mehr bloß um einen einzelnen Glaubensartikel oder ein einzelnes Sittengesetz. Es geht um alles. Ums Ganze. Unter diesen Umständen heißt Christsein Bekenner und Märtyrer sein. Bald für jeden. Wer heute getauft und gefirmt ist, muss bereit sein, ein Held zu werden. Ein Held oder ein Verräter!

Außerordentliche Zeiten verlangen außerordentliche Mittel. Haben wir sie? Wenn von außerordentlichen Mitteln die Rede ist, denken wir an die katholische Presse, die katholische Organisation und die katholische Politik. […] Aber weder die Presse, noch die Organisation, noch die Politik vermochten Massenabfall, sittliche Verwilderung, wirtschaftliche Riesennot und revolutionäre Gärung aufzuhalten.
Wir haben uns getäuscht. Wir haben die außerordentlichen Hilfs- und Rettungsmittel etwas zu viel bei den Menschen und zu wenig bei Gott gesucht. Wir haben zu wenig mit dem Heiligen Geist gerechnet. Man hat den Heiligen Geist schon den unbekannten Gott genannt. […] Wir haben zwar Außerordentliches auf dem Gebiete der natürlichen Entdeckungen geleistet, aber wir wissen kaum, dass es in der Welt des Heiligen Geistes ebenso staunenswerte Kräfte gibt wie beispielsweise die Elektrizität in der Welt des Natürlichen.

Wir brauchen in diesen außerordentlich schwierigen Zeiten außerordentliche Hilfsmittel. Gewiss! Aber wir müssen sie auch am rechten Ort suchen. Es sind vor allem diejenigen, die man Gaben des Heiligen Geistes nennt. Es ist der Geist der Weisheit und des Verstandes, der Geist des Rates und der Stärke, der Geist der Wissenschaft und Gottseligkeit und der Geist der Furcht des Herrn. Die Christenheit wird in dem Ansturm der revolutionären Gottlosigkeit und Sittenlosigkeit in dem Maße standhalten, als diese Gaben des Heiligen Geistes in ihr wirksam sich erweisen werden.

Die übernatürlichen Kräfte, die der Heilige Geist durch die Sakramente der Seele eingießt, sind vorerst die Tugendkräfte, die göttlichen Tugenden Glaube, Hoffnung und Liebe, und die sog. sittlichen Tugenden, welche die Aufgabe haben, unser moralisches Dasein, die tausend Handlungen des täglichen Lebens, zu regeln. Vermöge dieser übernatürlichen, eingegossenen Tugendkräfte kann der menschliche Wille, erleuchtet vom Lichte der gläubigen Vernunft, mit Anregung der helfenden Gnade das Gute tun und das Böse überwinden. Diese Handlungen sind übernatürlich, aber sie tragen ausgesprochen den Stempel der menschlichen Urheberschaft. Es sind unsere Handlungen und darum unvollkommen, schwach, schwerfällig und armselig. […]

Es muss zu einem wahrhaft christlichen Leben und über den sittlichen Tugendkräften noch höhere Seelenkräfte geben. Kräfte, die im Menschen übermenschlich wirken. Kräfte ganz göttlicher Art. Kräfte, bei denen der Heilige Geist in den Vordergrund tritt und den Handlungen seinen Stempel aufdrückt. Also etwas Göttlich-Menschliches, im Gegensatz zu den Tugenden, die etwas Menschlich-Göttliches darstellen. Diese außerordentlichen höheren Seelenkräfte nun sind das, was wir die Gaben des Heiligen Geistes nennen.

Die Gaben des Heiligen Geistes wirken wie das Feuer. Feuer ist mehr als Licht allein. Feuer ist flammendes, loderndes, brennendes Licht. Vom Glauben erleuchteter Verstand ist auch Licht. Man weiß, was man zu tun hat. Man sollte es wenigstens wissen. Aber es ist doch nur wie Licht im Halbdunkel. Wie Sonnenschein im Nebel. So erleuchtet auch die Vernunft durch die Religion sein mag, so kann sie doch nicht alles mit Klarheit erkennen. Sie kann dann und wann in praktischen Fällen das Opfer von Täuschungen werden. Sie kann in Einzelfragen irren, trotz der Sicherheit des Glaubens. Anders bei den Gaben des Heiligen Geistes.

Die Gaben des Heiligen Geistes, Weisheit, Verstand, Wissenschaft, Rat sind ein plötzlich aufleuchtendes, blitzhelles Licht von oben. Wie eine feurige Zunge, die über dem Haupte schwebt und die, ohne dass es dabei eine Vision oder Offenbarung braucht, klar erkennen lässt, was ist und was gemacht werden muss. Wie eine Inspiration! Wie ein zündender Gedanke, der keine Unsicherheit mehr zulässt, sondern den ganzen Menschen durchglüht.

Die Gaben des Heiligen Geistes wirken wie der Sturm. Die Tugenden ziehen an. Die Gaben reißen hin. Die Tugenden ermöglichen und erleichtern die gute Handlung. Die Gaben packen. […]  Die Tugenden sind die Ruder auf dem Schiffe. Die Gaben der treibende Wind. Die Tugenden gehen zu Fuß. Die Gaben fliegen. Darum nennt sie die Heilige Schrift Geister.

Wo die Gaben in Aktion treten, da … treten die großen Christen in Erscheinung: die Apostel, die Märtyrer, die Helden und Heiligen aller Alter, aller Stände. Die Menschen, bei denen das Wort «unmöglich» nicht mehr vorkommt. Das Außerordentliche wird zum Ordentlichen.

Wenn die Zeit der Welt entscheidenden Auseinandersetzung mit der revolutionären Gottlosigkeit zum Heldenzeitalter werden soll, dann müssen wir die Gaben des Heiligen Geistes popularisieren, ins christliche Volk hineintragen. Wir haben die Gaben des Heiligen Geistes außerordentliche Hilfsmittel genannt. Das muss richtig verstanden werden. Sie sind außerordentlich in dem Sinne, dass sie in ihrer Wirksamkeit die Tätigkeit der gewöhnlichen sittlichen Tugenden weit überragen, etwas Übermenschliches sind.

Aber sie sind nicht außerordentlich in dem Sinne, dass sie nur für eine kleine Zahl von Elitemenschen bestimmt wären. Sie sind für alle! Sie liegen keimhaft und wurzelhaft in jedem Getauften und Gefirmten, der in der heiligmachenden Gnade lebt. Es kommt nur darauf an, dass Platz und Luft und Licht da sind zum Wachsen. Das Wachsen kommt vom Heiligen Geist. Aber Platz und Raum zu beschaffen ist Sache des Menschen.

Da locum Spiritui Sancto Paraclito! Macht Platz für den Heiligen Geist! sagen wir mit dem Taufritus. Vertreibt den Ichgeist und den Weltgeist. Bekämpft Materialismus und Sinnlichkeit. Werdet leer von euch. Entsagt allem Eigenwillen und aller Eigenliebe. Und dann öffnet das Tor der Seele nach oben! Hungert und dürstet nach dem Heiligen Geist. Überlasst euch bedingungslos und widerstandslos seinen Anregungen. Übergebt euch ganz seiner Herrschaft. Alles andere macht sich von selbst. Der Heilige Geist wird kommen und von euch Besitz nehmen durch seine sieben Gaben und mit ihnen die Heiligkeit, die Stärke und der Friede. Macht Platz für den Heiligen Geist und es wird wieder Pfingsten kommen über die Christenheit. Ein kirchliches Heldenzeitalter.

Geist gegen Geist! Joseph de Maistre hat in der modernen Revolution etwas ausgesprochen Dämonisches gesehen. Dieser satanische Charakter tritt immer offener zutage. Das große Weltgeschehen von heute ist nicht nur ein Kampf von Mensch gegen Mensch. Es ist auch ein Kampf von Geist gegen Geist. Vom bösen Geist gegen den Heiligen Geist! Darum genügen menschliche Waffen nicht. Ein Feind, der über übermenschliche Kräfte verfügt, muss mit übermenschlichen Kräften überwunden werden. Das Geheimnis der Wiedergeburt des Abendlandes liegt in den sieben Gaben des Heiligen Geistes.

Prälat Robert Mäder

 

Für das Fronleichnamsfest nehmen wir gerne Geldspenden entgegen und bis Mittwochnachmittag auch Blumen.

Wer könnte uns in der Blasmusik unterstützen? Interessierte mögen sich bitte bei uns melden! Ein herzliches Vergelt’s Gott im voraus!

 

 
 
Gottesdienstordnung für die Zeit vom 11.5.2008 bis 25.5.2008

So

11.5.

Pfingstsonntag – I. class.

 

8:00

Uhr Hl. Messe

 

9:15

Uhr Firmung

 

10:00

Uhr Pontifikalamt

 

18:00

Uhr Pontifikalvesper

 

20:00

Uhr Maiandacht

Mo

12.5.

Pfingstmontag – I. class.

 

8:00

Uhr hl. Messe

 

10:00

Uhr lev. Hochamt

 

18:00

Uhr Vesper

 

20:00

Uhr Maiandacht

Di

13.5.

Pfingstdienstag – I. class.; Fatimatag

 

7:15

Uhr Kommunitätsmesse

 

17:15

Uhr Abendmesse

 

20:30

Uhr Lichterprozession zur Fatimakapelle mit Erneuerung der Weihe des Seminars an Mariens Unbeflecktes Herz, anschl. Sakramentsandacht

Mi

14.5.

Quatembermittwoch – I. class.

 

7:15

Uhr stille hl. Messe

 

17:15

Uhr Abendmesse

 

18:20

Uhr Sakramentsandacht mit Rosenkranz

Do

15.5.

Pfingstdonnerstag – I. class.

 

8:00

Uhr Kommunitätsmesse

 

17:15

Uhr Abendmesse

 

18:20

Uhr Maiandacht

Fr

16.5.

Quatemberfreitag – I. class.

 

7:15

Uhr Kommunitätsmesse

 

17:15

Uhr Abendmesse

 

18:20

Uhr Sakramentsandacht mit Rosenkranz

Sa

17.5.

Quatembersamstag – I. class.

 

7:15

Uhr Kommunitätsmesse

 

17:15

Uhr Abendmesse

 

18:20

Uhr Sakramentsandacht mit Rosenkranz, anschl. nächtliche Anbetung des Allerheiligsten

So

18.5.

Fest der Allerheiligsten Dreifaltigkeit – I. class.

 

6:45

Uhr sakramentaler Segen, Einsetzung des Allerheiligsten

 

8:00

Uhr hl. Messe

 

9:00

Uhr Glaubensvortrag

 

10:00

Uhr lev. Hochamt

 

18:00

Uhr Vesper

 

20:00

Uhr Maiandacht

Mo

19.5.

Fest des hl. Petrus Cölestinus, Papstes und Bekenners

 

7:15

Uhr Kommunitätsmesse

 

17:15

Uhr Abendmesse

 

18:20

Uhr Sakramentsandacht mit Rosenkranz

Di

20.5.

Fest des hl. Bernardin von Siena, Bekenners

 

7:15

Uhr Kommunitätsmesse

 

17:15

Uhr Abendmesse

 

18:20

Uhr Maiandacht

Mi

21.5.

Wochentag

 

7:15

Uhr stille Hl. Messe

 

17:15

Uhr Abendmesse

 

18:20

Uhr Sakramentsandacht mit Rosenkranz

Do

22.5.

Hochfest Fronleichnam – I. class.

 

7:25

Uhr hl. Messe

 

9:00

Uhr lev. Hochamt, anschl. Fronleichnamsprozession und gemeinsames Mittagessen im Schlosspark

 

18:25

Uhr Vesper

Fr

23.5.

Wochentag

 

7:15

Uhr Kommunitätsmesse

 

17:15

Uhr Abendmesse

 

18:20

Uhr Sakramentsandacht mit Rosenkranz

Sa

24.5.

Muttergottessamstag

 

7:15

Uhr Kommunitätsmesse

 

17:15

Uhr Abendmesse

 

17:15

Uhr Abendmesse

 

18:20

Uhr Sakramentsandacht mit Rosenkranz

So

25.5.

Zweiter Sonntag nach Pfingsten – II. class.

 

8:00

Uhr Hl. Messe

 

9:00

Uhr Glaubensvortrag

 

10:00

Uhr lev. Hochamt

 

18:00

Uhr Vesper

 

20:00

Uhr Maiandacht

Beichtgelegenheit: An Sonn- und Feiertagen ab 7:45 Uhr und auf Anfrage

Katechismus-Unterricht: Sonntags von 9:00 – 9:45 Uhr

 
Zurück
nach oben
Gottesdienst
Messzeiten
Seelsorge
Predigten
Familiensonntag
Exerzitien
Katechese
KJB
Briefe und Bücher
Wochenbrief
Seminarrundbrief
Priesterrundbrief
Archiv
Mitteilungsblatt
Buchempfehlung
Kirchliche Umschau
Sarto Verlag
© 2006 Priesterbruderschaft St. Pius X. - Priesterseminar Herz Jesu in Zaitzkofen   Powered by m-wg.de