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Briefe und Bücher / Wochenbrief
Nr. 9 aus 2006 |
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Maria – das Herz der
Menschheit
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Zaitzkofen, 6. Mai 2006
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Wir reden immer wieder von Maria, weil
Maria eine zentrale Stellung in Kirche
und Menschheit einnimmt und weil man
überhaupt nicht eine organische, ein-heitliche
Auffassung vom Menschengeschlecht haben
kann ohne Maria. Maria ist das Herz wie
Christus das Haupt der Menschheit ist.
Der Zug zu einer einheitlichen Zusammenfassung
aller Menschen und Völker lag wohl
niemals seit 6000 Jahren so in der Luft
wie heute. Es gibt eine doppelte Einheit.
Eine, die vom Heiligen Geist ausgeht und
eine, die von Luzifer ausgeht. Eine, die
das Werk der Liebe und eine, die das Werk
des Hochmutes ist. Eine organische und eine
mechanische. Eine katholische und eine freimaurerische.
„Wissen Sie“, fragte einmal
Donoso Cortés, „was die gegenwärtige
Revolution ist? Es ist das letzte Entwicklungsstadium
des menschlichen Stolzes.“ Die Welt
träumt eine großartige Einheit.
Ein geradezu wahnsinniges Einheitsbestreben
hat sich aller bemächtigt.
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Zweimal hat der Mensch diesen satanischen
Einfall gehabt. Das erste Mal, als er den
Turm von Babel aufrichten wollte, das zweite
Mal heute, wo überspannte Demokratie
eine Einheitswelt gestalten will. Das demokratische
Babel wird kein anderes Schicksal haben
als das Babel der Heiligen Schrift. Bevor
der Turm der Einheit fertig ist, wird Gott
herniedersteigen, um die Nationen zu züchtigen
und die Völker zu zerstreuen.
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Es gibt einen anderen Zug zur Einheit
des Menschengeschlechtes. Es ist derjeni-ge,
der vom Heiligen Geist ausgeht und den wir
den Zug zur organischen oder katholischen
Einheit nennen können. Die organische
Einheit, weil sie von innen heraus wächst
nach den Gesetzen, die Gott der Menschheit
gegeben hat. Die katholische, weil sie mit
der Aufgabe des Katholizismus zusammenfällt
und alle Völker umspannen will. |
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Nun gut, die organische oder katholische
Einheit des Menschengeschlechtes besteht
darin, daß alle Völker das gleiche
Haupt und das gleiche Herz haben. Das Haupt
des Menschengeschlechtes ist Christus. Das
Herz des Menschenge-schlechtes ist Maria. |
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Es gibt keine politische Weisheit, die
gegen die Grundgesetze der göttlichen
Weltordnung und Weltregierung verstoßen
dürfte. Wenn es also, wie der Ephe-serbrief
sagt (1,10), Gottes Ratschluß ist,
„alles, was im Himmel und auf Erden
ist, in Christus als dem Haupte zusammenzufassen“,
dann ist es auch Aufgabe menschlicher
Politik, alles, was auf Erden ist,
mit Christus als dem Haupte zu vereinigen. |
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Es gibt kein anderes Mittel, der Welt
die Ordnung, die Wohlfahrt und den Frie-den
zu geben. Niemand kann ein anderes Fundament
legen als das, das gelegt worden, Christus
Jesus (1 Kor. 3,11), Jesus, der Weg, die
Wahrheit und das Le-ben (Joh 14,6). Jede
Friedenspolitik, die das vergessen würde,
wäre Torheit. Man regiert nie die
Menschheit ohne das Haupt des Menschengeschlechtes.
Man regiert nie die Menschheit ohne Christus,
den König.
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Wie es keine Einheit und keinen Frieden
gibt ohne und gegen das Haupt, so gibt es
aber auch keine Einheit und keinen Frieden
ohne und gegen das Herz der Menschheit.
Gott, der ein Gott der Harmonie ist, wollte,
daß die Menschheit nicht nur einen
Kopf, sondern auch ein Herz habe. Als er
darum die Urzelle der menschlichen Gesellschaft,
die Familie schuf, sprach er: „Es
ist nicht gut, daß der Mensch allein
sei. Lasset uns ihm eine Gehilfin machen,
die ihm gleiche“.
Das gilt auch für die Menschheitsfamilie.
Wenn die Menschheit eine bloße Or-ganisation
wäre, brauchte sie kein Herz. Aber
die Menschheit ist keine bloße Organisation,
sondern ein lebendiger Organismus. Sie hat,
wie wir gesehen, ein Haupt. Sie muß
also auch ein Herz haben, eine Helferin,
eine Ausspenderin der Gaben und Gnadenschätze,
eine Erzieherin und Ernährerin der
Kinder.
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Die Wohlfahrt und der Friede des Menschengeschlechtes
hängen also wesentlich von Maria ab,
weil die Gesundheit des Organismus wesentlich
vom Herz ab-hängt. Maria ist die
Königin des Friedens. Ich weiß
nicht, ob man je auf den Friedens- und Abrüstungskonferenzen
einen Vortrag über dieses Thema gehal-ten
hat. Aber das weiß ich, daß
alle Friedens- und Einheitsbestrebungen
umsonst sind ohne diejenige, die am Tage
ihrer Auserwählung die Mutter des Hauptes
und so das Herz des Menschengeschlechtes
und dadurch die Mutter des Friedens geworden
ist. |
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Prälat Robert Mäder |
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| Gottesdienstordnung
für die Zeit vom 7.5.2006 bis 14.5.2006 |
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| So |
7.5. |
Dritter Sonntag nach Ostern
– II. class.; Äußere
Festfeier Ma-ria Patrona Bavariae |
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8:00 |
Uhr hl. Messe
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9:00 |
Uhr Glaubensvortrag |
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10:00 |
Uhr lev. Hochamt |
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18:00 |
Uhr Vesper |
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20:00 |
Uhr Maiandacht |
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Mo |
8.5. |
Wochentag |
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7:15 |
Uhr Kommunitätsmesse
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17:15 |
Uhr Abendmesse |
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18:20 |
Uhr Sakramentsandacht mit Rosenkranz |
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Di |
9.5. |
Fest des hl. Gregor von
Nazianz, Bischofs, Bekenners und Kirchenlehrers |
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7:15 |
Uhr Kommunitätsmesse |
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17:15 |
Uhr Abendmesse |
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18:20 |
Uhr Sakramentsandacht mit Rosenkranz |
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Mi |
10.5. |
Fest des hl. Antoninus,
Bischofs und Bekenners; Gedächtnis
der hll. Gordianus und Epimachus,
Martyrer |
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7:15 |
Uhr Kommunitätsmesse |
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17:15 |
Uhr Abendmesse |
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18:20 |
Uhr Sakramentsandacht mit Rosenkranz |
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Do |
11.5. |
Fest der hll. Philippus
und Jakobus, Apostel – II. class. |
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6:50 |
Uhr ges. Amt
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17:15 |
Uhr Abendmesse |
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| |
18:20 |
Uhr Maiandacht |
 |
Fr |
12.5. |
Fest der hll. Nereus, Achilleus,
Domitilla, Jungfrau, und Pank-ratius,
Martyrer |
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7:15 |
Uhr Kommunitätsmesse |
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| |
17:15 |
Uhr Abendmesse |
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18:20 |
Uhr Sakramentsandacht mit Rosenkranz |
 |
Sa |
13.5. |
Fest des hl. Robert Bellarmin,
Bischofs, Bekenners und Kir-chenlehrers;
Fatimatag |
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7:15 |
Uhr Kommunitätsmesse |
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| |
17:15 |
Uhr Abendmesse |
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20:30 |
Uhr Lichterprozession zur Fatimakapelle
mit Erneuerung der Weihe des Seminars
an Mariens Unbeflecktes Herz, anschl.
Sakramentsandacht |
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So |
14.5. |
Vierter Sonntag nach Ostern
– II. class. |
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| |
8:00 |
Uhr hl. Messe |
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| |
9:00 |
Uhr Glaubensvortrag |
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10:00 |
Uhr lev. Hochamt |
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| |
18:00 |
Uhr Vesper |
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| |
20:00 |
Uhr Maiandacht |
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 |
Beichtgelegenheit: An
Sonn- und Feiertagen ab 745 Uhr und auf
Anfrage
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Katechismus-Unterricht:
sonntags von 900 – 945 Uhr |
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| Mo |
15.5. |
Fest des hl. Johannes Baptist
de la Salle, Bekenners |
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7:15 |
Uhr Kommunitätsmesse
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17:15 |
Uhr Abendmesse
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 |
| |
18:20 |
Uhr Sakramentsandacht mit Rosenkranz |
 |
Di |
16.5. |
Fest des hl. Ubald, Bischofs
und Bekenners |
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7:15 |
Uhr Kommunitätsmesse |
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| |
17:15 |
Uhr Abendmesse |
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| |
20:20 |
Uhr Maiandacht |
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Mi |
17.5. |
Fest des hl. Paschalis
Baylon, Bekenners |
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7:15 |
Uhr stille hl. Messe
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17:15 |
Uhr Abendmesse |
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18:20 |
Uhr Sakramentsandacht mit Rosenkranz |
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Do |
18.5. |
Fest des hl. Venantius,
Martyrers |
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7:15 |
Uhr Kommunitätsmesse
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17:15 |
Uhr Abendmesse |
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18:20 |
Uhr Maiandacht |
 |
Fr |
19.5. |
Fest des hl. Petrus Cölestinus,
Papstes und Bekenners; Ge-dächtnis
der hl. Pudentiana, Jungfrau |
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7:15 |
Uhr Kommunitätsmesse
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17:15 |
Uhr Abendmesse |
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18:20 |
Uhr Sakramentsandacht mit Rosenkranz |
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Sa |
20.5. |
Fest des hl. Bernardin
von Siena, Bekenners |
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| |
7:15 |
Uhr Kommunitätsmesse
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| |
17:15 |
Uhr Abendmesse |
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18:20 |
Uhr Sakramentsandacht mit Rosenkranz |
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So |
21.5. |
Fünfter Sonntag nach
Ostern – II. class.
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| |
8:00 |
Uhr hl. Messe
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| |
10:00 |
Uhr lev. Hochamt |
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18:00 |
Uhr Vesper |
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20:00 |
Uhr Maiandacht |
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Einladung zum
Familiensonntag
am Sonntag, 21. Mai 2006 |
 |
| Nach
dem Hochamt
ca. 11:30 Uhr
|
Vortrag von Pater
Stefan Frey:
Das Verhältnis zwischen Güte
und Strenge in der Erziehung.
(Gleichzeitig werden die Kinder betreut,
bzw. wird Katechismusunterricht gehalten.)
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12:30 Uhr |
Gemeinsames Mittagessen |
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ca. 14:00 Uhr |
Maiandacht. |
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© 2006 Priesterbruderschaft
St. Pius X. - Priesterseminar Herz Jesu in Zaitzkofen |
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