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Briefe und Bücher / Wochenbrief Nr. 05 aus 2007 DruckversionDruckversion  
 
Zaitzkofen, den 10. März 2007

Liebe Gläubige!

Es bedeutet für uns Priester eine große Ermutigung, feststellen zu dürfen, wie zahlreiche Gläubige reges Interesse an unserem Seminar bekunden – das sie mit Fug und Recht als ihr Seminar bezeichnen – und die Priesterausbildung durch Gebet und Almosen nach Kräften unterstützen. In der Tat besteht ja ein geheimnisvolles Band übernatürlicher Liebe, das die „Hirten“ und die „Herde“ miteinander verbindet. Priester und Gläubige sind gewissermaßen sogar aufeinander angewiesen: Aus dem Schoß der Familien keimen die neuen Berufungen auf, welche mit dem Tau eifriger Gebete befruchtet, sich entfalten und so den gottgeweihten Stand vermehren. Andererseits sind es die Priester, welche dem Volk das Licht der Wahrheit vermitteln, es heiligen und zum Himmel führen werden. Der hl. Augustinus erklärt sehr schön in seinem Kommentar über das dreifache Bekenntnis des Apostels Petrus als Antwort auf die Frage Christi „Liebst du mich?“ und die daran anknüpfende Aufforderung, die Schafe zu weiden, wie das eine – die Liebe – mit dem anderen – dem Weiden der Schafe – in innerer Beziehung steht: „Der Dienst der Liebe soll es sein, die Herde des Herrn zu weiden...“

Wegen eben dieser engen Verbindung zwischen Klerus und Volk freut es uns immer wieder, Sie zu den feierlichen Anlässen unseres Seminars einladen zu dürfen. Am Samstag Sitientes, den 24. März wird unser Generalobere, S.E. Mgr. Fellay, in einem Pontifikalamt zwei Subdiakone weihen. Für die Weihekandidaten bedeutet diese Weihe der erste wirklich ganz große Schritt auf dem Weg zum Priestertum, da sie gewichtige Pflichten auf sich nehmen: jene des Zölibats und des Breviergebets. Erlauben Sie mir, unserem Gründer das Wort zu geben, der in seiner Predigt vom 29. Juni 1974 in Ecône die Schönheit dieser Pflichten erklärt:

„Und Sie, liebe Subdiakone, die Sie in einigen Augenblicken diesen Schritt tun werden, der Ihren Willen zum Ausdruck bringt, sich Unserem Herrn Jesus Christus hinzugeben, ganz und ohne jeden Vorbehalt: tun Sie das großmütigen Herzens, schauen Sie nicht zurück, bereuen Sie nichts von dem, was Sie tun. Sie werden die Gnaden erhalten, der liebe Gott wird sie Ihnen geben, die Gnade, den Zölibat zu bewahren, lauter zu sein, um sich ganz Ihm hinzugeben, und auch die Gnade zu beten, weil Sie von jetzt an verpflichtet sind, das heilige Breviergebet zu verrichten.

Leider besteht ja heute für einen Priester nicht einmal mehr die Verpflichtung, das göttliche Breviergebet zu verrichten. Wie traurig! Ist denn das Gebet des Priesters nicht grundlegend für die heilige Kirche? Der Priester ist der Gottgeweihte, er ist der Beter schlechthin, derjenige, der eine durchaus betende Seele hat, den ganzen Tag lang. Deshalb besteht das schöne göttliche Stundengebet, das uns den ganzen Tag hindurch beten lässt, Gott unser Herz, unsere Seele, die ganze Kirche und das Gebet aller Christen darbringen lässt. Sie werden also heute mit Ihrem Brevier das Gebet der ganzen Kirche auf sich nehmen. Gehen Sie zum Gebet alle Tage bis zum Ende Ihres Lebens, um Gott zu bitten, Seine Gnaden über die heilige Kirche auszugießen. Das ist für die ganze heilige Kirche notwendig. Die heilige Kirche braucht dieses Gebet, braucht das Gebet des Priesters. Wie schön ist es, wenn man in einer kleinen Kirche am Land, die man gelegentlich besucht, den Priester vor dem Allerheiligsten sieht, wo er sein Breviergebet verrichtet, für seine Pfarrkinder betet, für alle seine Gläubigen betet, gern Unserem Herrn Jesus Christus nahe ist. Dort vor dem Allerheiligsten werden auch Sie gern Ihren Betschemel haben. Bezeugen Sie Ihre Liebe zum Gebet. Die Gläubigen sollen Sie betend sehen! Nichts ist trauriger für die Gläubigen als zu bemerken, dass der Priester kein Beter ist, dass der Priester seinen Dienst wie ein Beamter versieht, dass er zum Altar emporsteigt und wieder herunterkommt und so schnell wie möglich die Kirche wieder verlässt …

Aber Sie werden sicher nicht zu diesen Priestern gehören, Sie werden nicht einer von denen sein, Sie werden zu denen gehören, die das Gebet lieben und das auch gerne bezeugen, wenn Sie in einer Gruppe beten… Aber selbst wenn Sie nur zu zweit sind, werden Sie ihr Breviergebet öffentlich verrichten, damit das Volk Priester sieht, die beten, Priester, die gern sich mit Gott vereinen, Priester, die den Glauben haben, Priester, die an die wahre Gegenwart Unseres Herrn Jesus Christus im allerheiligsten Altarsakrament glauben, Priester, die ihre Kirche lieben, die das Herz des Dorfes ist. Priester, die alle die schönen Kirchen lieben, die für das Gebet gebaut wurden. Ich bin sicher, so werden Sie sein, so werden Sie handeln. Und wenn Sie das tun, dann werden Sie die Kirche stärken, dann werden Sie die Herzen der Gläubigen erfreuen und ihnen helfen, immer eifriger zu sein.“

Gerne empfehlen wir, liebe Gläubige, unsere Weihekandidaten Ihrem Gebet, damit sie die Gnade erlangen, dieses von Erzbischof Lefebvre beschriebene Ideal zu verwirk-lichen.

Mit priesterlichen Segensgrüßen
P. Stefan Frey
Einladung zum Familiensonntag
am Sonntag Laetare, 18. März 2007
  • Nach dem Hochamt
    ca. 11.30 h

Vortrag von Prof. Dr. Manfred Spitzer (DVD):
Vorsicht Bildschirm! Der Einfluss von Bildschirmme-dien auf die Entwicklung von Kindern und Jugend-lichen.

  • 12.30 h

Gemeinsames Mittagessen (Anmeldung erwünscht, da das Seminar eine kräftige Suppe anbietet).

  • ca. 14.00 h

Die Kinder des Eucharistischen Kinderkreuzzugs werden ihre Versprechen ablegen bzw. erneuern.

 

Gottesdienstordnung für die Zeit vom 11.3.2007 bis 25.3.2007

So

11.3.

Dritter Fastensonntag Oculi – I. class.

 

8:00

Uhr hl. Messe

 

9:00

Uhr Glaubensvortrag

 

10:00

Uhr Hochamt

 

17:00

Uhr Vesper mit Sakramentsandacht

Mo

12.3.

Wochentag; Gedächtnis des hl. Gregor I., Papstes, Bekenners und Kirchenlehrers

7:15

Uhr Kommunitätsmesse

 

17:15

Uhr Abendmesse

 

18:30

Uhr Rosenkranz

Di

13.3.

Wochentag

 

7:15

Uhr Kommunitätsmesse

 

17:15

Uhr Abendmesse

 

18:30

Uhr Rosenkranz

Mi

14.3.

Wochentag

 

7:15

Uhr stille hl. Messe

 

17:15

Uhr Abendmesse

 

18:30

Uhr Rosenkranz

Do

15.3.

Wochentag

 

7:15

Uhr Kommunitätsmesse

17:15

Uhr Abendmesse

 

18:30

Uhr Sakramentsandacht

Fr

16.3.

Wochentag

 

7:15

Uhr Kommunitätsmesse

17:15

Uhr Abendmesse

 

18:30

Uhr Kreuzweg

Sa

17.3.

Wochentag; Gedächtnis des hl. Patricius, Bischofs und Bekenners

 

7:15

Uhr Kommunitätsmesse

 

17:15

Uhr Abendmesse

 

18:30

Uhr Rosenkranz

So

18.3.

Vierter Fastensonntag Laetare – I. class.

8:00

Uhr hl. Messe

 

10:00

Uhr Hochamt

11:45

Uhr Katechismusunterricht und Vortrag (Familiensonntag)

17:00

Uhr Vesper mit Sakramentsandacht

Mo

19.3.

Fest des hl. Josef, Bräutigams der allerseligsten Jungfrau Maria und Schutzherrn der ganzen Kirche – I. class.; Gedächtnis des Wochentages

 

7:25

Uhr lev. Hochamt

 

17:15

Uhr Abendmesse

 

18:00

Uhr Vesper mit Sakramentsandacht

Di

20.3.

Wochentag

 

7:15

Uhr Kommunitätsmesse

 

17:15

Uhr Abendmesse

 

18:30

Uhr Rosenkranz

Mi

21.3.

Wochentag; Gedächtnis des hl. Benedikt, Abtes

 

7:15

Uhr stille hl. Messe

 

17:15

Uhr Abendmesse

 

18:30

Uhr Rosenkranz

Do

22.3.

Wochentag

 

7:15

Uhr Kommunitätsmesse

 

17:15

Uhr Abendmesse

 

18:30

Uhr Sakramentsandacht

Fr

23.3.

Wochentag; Gedächtnis des hl. Patricius, Bischofs u. Bekenners

 

7:15

Uhr Kommunitätsmesse

17:15

Uhr Abendmesse

 

18:30

Uhr Kreuzweg

Sa

24.3.

Wochentag; Gedächtnis des hl. Erzengels Gabriel

 

6:50

Uhr stille hl. Messe

 

9:30

Uhr Pontifikalamt von S.E. Weihbischof Bernard Fellay mit Erteilung der Subdiakonatsweihe

 

17:15

Uhr Abendmesse

 

18:30

Uhr Rosenkranz

So

25.3.

Passionssonntag – I. class.; Todestag S.E. Erzbischof Marcel Lefebvres, des Gründers der Priesterbruderschaft St. Pius X.

8:00

Uhr hl. Messe

9:00

Uhr Glaubensvortrag

10:00

Uhr Hochamt

17:00

Uhr Vesper mit Sakramentsandacht

 

Beichtgelegenheit: An Sonn- und Feiertagen ab 7:45 Uhr und auf Anfrage

Katechismus-Unterricht: Sonntags von 9:00 – 9:45 Uhr

 
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